Eine gute Grundlage gegen Kater schaffen


Wenn eine Feier auf der Arbeit oder bei Freunden ansteht, kann es schon mal feuchtfröhlich werden. Am besten Sie bedenken das, schon bevor die Party steigt. Denn dann können Sie durch die richtige Ernährung eine gute Grundlage für den Alkohol schaffen.

Die „Grundlage“ hilft gegen Kater, da fettiges und kalorienhaltiges Essen bewirkt, dass Alkohol nicht so schnell von der Magenschleimhaut aufgenommen wird. Wenn der Alkoholpegel langsam steigt, ist das Risiko für einen Kater niedriger. Nicht zu schnell zu trinken, kann deshalb ebenfalls ein guter Tipp sein.

Ob Pizza, Pasta oder Burger: Die Wahl des Essens liegt ganz bei Ihnen. Dabei gibt es ausnahmsweise keine Einschränkung, greifen Sie daher nach Lust und Laune zu: je gehaltvoller, desto besser. Werden auch während der Party Snacks serviert, können Sie auch hier Ihre Speicher mit Mineralien und Salz auffüllen und dem Kater lecker vorbeugen.

Fettig zu essen, bevor man zum Alkohol greift, erfüllt seinen Zweck gegen Kater. Vergessen Sie trotzdem nicht, dass Sie auf diese Weise sehr viele Kalorien zu sich nehmen. Denn nicht nur das Mahl ist gehaltvoll, auch der Alkohol hat es in sich: Beispielsweise weist ein Bier von 1,3 Litern circa 130 Kilokalorien auf.

Schon während der Party dem Kater vorbeugen


Natürlich hat jemand, der von vornherein keinen Alkohol trinkt, am nächsten Morgen keine Beschwerden. Wer deshalb aber nicht komplett auf alkoholische Getränke verzichten will, sollte zumindest wissen, was er tun kann, um einem Kater vorzubeugen. Die Menge macht den Kater: Der Morgen danach ist umso erträglicher, je weniger Sie trinken. Aber auch die Art des Getränks hat Einfluss.

Was trinken, was nicht?

Auf der Party sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Fuselalkohol sollten Sie vermeiden, denn er wird oft als Hauptauslöser für Katersymptome vermutet. Der Fuselstoff Methanol steckt vor allem in billigem Alkohol, aber auch in Whiskey, Cognac oder Weizenbier.
  • Am besten ist es, wenn der Alkohol wenig Zucker enthält. Gerade süße Drinks, zum Beispiel Sekt, gehen wegen des Zuckergehalts und der Kohlensäure schnell ins Blut, da die Magenschleimhaut stärker durchblutet wird.
  • Wer durcheinander trinkt, trinkt in der Regel auch mehr. Bleiben Sie daher möglichst bei einem Getränk.
  • Zwischendurch sollten Sie auch einmal zu einem alkoholfreien Getränk greifen. Optimal ist es, nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser zu trinken.

Die meisten Katersymptome werden dadurch ausgelöst, dass der Alkohol dem Körper Wasser und Mineralien entzieht. Daher ist die Wirkung von ausreichendem Wassertrinken gegen Kater nicht zu unterschätzen.

Kräuter zum Trinken

Zwischen den alkoholischen Getränken können Sie auch den ein oder anderen alkoholfreien Magenbittertrinken. Kräuterauszüge aus Wermut, Mariendistel oder Artischocke helfen gegen Kater, da sie die Tätigkeit von Leber, Magen und Darm anregen und der Alkohol so schon während des Trinkens besser abgebaut werden kann.

Nicht zu viel rauchen


Raucher – und auch so manche Nichtraucher – kennen das Phänomen: Sobald man Alkohol trinkt, wächst auch die Lust zu rauchen. Trotzdem sollten Sie, wenn Sie keinen allzu schlimmen Kater bekommen wollen, auch Ihren Zigarettenkonsum einschränken. Denn Nikotin senkt den Alkoholspiegel im Blut und gibt so das Gefühl, mehr Alkohol vertragen zu können, als einem tatsächlich guttut.

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