Verdorbener Magen: Hilfe bei Lebensmittelvergiftung und Co.

23. April 2019
9 Min.

Ganz plötzlich grummelt und schmerzt der Bauch, hinzu kommen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Ihr Organismus zeigt Ihnen mit allen Mitteln, dass er schwer mit Abwehrmaßnahmen beschäftigt ist. Seine Gegner sind Bakterien, Viren, Giftstoffe oder andere schädliche Einflüsse. Die Selbstdiagnose „ich habe mir den Magen verdorben“ ist schnell gestellt und ein Schuldiger ist in den meisten Fällen auch schon gefunden. Hauptverdächtiger ist fast immer die letzte Mahlzeit — denn Lebensmittelvergiftungen kommen häufig vor. Erfahren Sie hier, was so alles hinter der Magenverstimmung stecken kann und wie Sie ihr möglichst zeitig entgegenwirken.

Erste Hilfe: Was tun bei verdorbenem Magen?

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Idealerweise gelingt es, die tägliche Trinkmenge auf mindestens drei Liter zu erhöhen.1
  • Greifen Sie zu Wasser, Tee und klaren Flüssigkeiten wie Suppenbrühe – das optimale Mischungsverhältnis an Zucker und Salzen bieten zudem fertige Elektrolytlösungen aus der Apotheke.
  • Wenn Sie trotz der Magenverstimmung Appetit verspüren, wählen Sie leicht bekömmliche Lebensmittel wie Bananen, geriebene Äpfel, Suppe oder Zwieback.
  • Zögern Sie nicht, bei starken oder anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen.


Übersicht:

Salmonellen tummeln sich mit Vorliebe in Gerichten mit rohem Ei, wie zum Beispiel Tiramisu. Das sporenbildende Bakterium Bacillus cereus dagegen, breitet sich gerne auf verzehrfertigen Gerichten aus, die über einen längeren Zeitraum warmgehalten werden. Insbesondere in Kindergärten, Schulen oder Kantinen gelten deshalb in Küchen strenge Hygieneregeln.

Gut zu wissen:

Wird eine Lebensmittelvergiftung durch Bakteriengifte verursacht, spricht der Experte von einer Lebensmittelintoxikation. Bei Lebensmittelintoxikationen ist der Krankheitsauslöser ein Giftstoff (Toxin), der entweder von Bakterien in Lebensmitteln gebildet wird oder mit dem das Lebensmittel bereits kontaminiert war. Bei einer Toxi-Infektion bildet der Erreger die Giftstoffe erst nach seiner Aufnahme im menschlichen Körper.

Abhängig vom Erregertyp treten nach der Aufnahme kontaminierter Speisen die Symptome schon nach wenigen Minuten oder Stunden auf. Zum Teil kann die Zeit bis zu ersten Anzeichen aber auch mehrere Tage oder sogar Wochen betragen.

Mehr als nur eine Magenverstimmung: Fleisch-, Fisch- und Pilzvergiftung

Eine Frau hat sich den Magen verdorben und hält sich die Hand vor den Mund, um sich nicht zu übergeben.

Die Verunreinigung oder falsche Lagerung von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch wird ernsthaft gefährlich, wenn sich dort krankmachende Keime niederlassen, die mit auf dem Tisch landen.

Eine Fleischvergiftung (Botulismus) zum Beispiel, ist eine schwere und ernstzunehmende Krankheit. Ausgelöst wird sie durch Botulinumtoxin. Es gilt als das stärkste aller bekannten Bakteriengifte und wird von der Bakterienart Chlostridium botulinum gebildet. In den meisten Fällen tritt diese Lebensmittelvergiftung im Zusammenhang mit selbstgemachten Fleisch- und Wurstkonserven auf. Doch auch eingewecktes Gemüse kann betroffen sein.

Botulinumtoxin führt unter anderem zu folgenden Symptomen:

  • Übelkeit
  • starker Durchfall
  • Sehstörungen
  • Schluckstörungen
  • Lähmungen der gesamten Muskulatur

Atem- und Herzlähmung können dabei tödlich enden. Um bleibende Schäden zu verhindern, ist die rechtzeitige Einleitung intensivmedizinischer Maßnahmen unumgänglich.

Als Nervengift wird Botulinumtoxin auch in der Schönheitsindustrie (besser bekannt als „Botox“) verwendet. In sehr geringen Dosen unter die Haut injiziert, soll es mit seiner lähmenden Wirkung Mimikfalten beseitigen.

Pilzvergiftungen zeichnen sich (zusätzlich zu beispielsweise Übelkeit und Erbrechen) durch Symptome wie Schwindel, Halluzinationen, Atembeschwerden und Luftnot aus. In Mitteleuropa gibt es rund 6.000 Pilzarten, etwa 200 Arten sind für Menschen giftig, einige tödlich. Der gefährlichste Pilz ist der Grüne Knollenblätterpilz, die meisten der tödlichen Pilzvergiftungen in Deutschland sind ihm zuzuschreiben.3

Im Falle einer Fischvergiftung hängt die Ausprägung der Erkrankung wiederum von der Art des Erregers ab. Eine besonders schwere Fischvergiftung ist die sogenannte Ciguatera-Vergiftung. Verursacher ist ein Gift aus Stoffwechselprodukten von Mikroalgen, das über die Nahrungskette in Fisch aus tropischen Regionen und so auch in den menschlichen Körper gelangen kann. Zu den Symptomen einer Ciguatera-Vergiftung zählen Hautausschläge, Juckreiz, Zittern und starke Kälteüberempfindlichkeit.

In allen Verdachtsfällen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln

Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich für Betroffene ebenso anfühlen, als hätten sie sich den Magen verdorben. Auf bestimmte Inhaltsstoffe oder Bestandteile in Lebensmitteln reagiert der Organismus oftmals mit ähnlichen Symptomen:

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder auch Allergien betreffen häufig laktose-, gluten-, histamin-, fructose- und sorbithaltige Lebensmittel. Bei einer Magenverstimmung allerdings Selbstdiagnosen in Richtung Nahrungsmittelunverträglichkeiten stellen zu wollen, ist wenig erfolgsversprechend. Im Verdachtsfall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Magen verdorben – durch übermäßiges Essen?

„Das Essen liegt mir schwer im Magen“, „das Essen liegt mir wie ein Stein im Magen“ – „ich habe mir den Magen verdorben“: Eine lange Liste von Redewendungen dreht sich um das Gefühl, das sonntägliche Schweinshaxen mit Kartoffelknödeln, gefolgt von Bayrisch Creme, nach ihrem Verzehr hinterlassen. Das unangenehme Völlegefühl stammt in diesem Fall schlichtweg vom zu üppigen Mahl und hat nur indirekt mit einem verdorbenen Magen zu tun. Der berühmte „Verdauungsschnaps“ verschafft übrigens – entgegen anderslautender Gerüchte – keine Abhilfe. Ganz im Gegenteil: Hochprozentiger Alkohol direkt nach dem Essen verlangsamt die Magenentleerung sogar.

Wer verdauungsanregende Wirkstoffe sucht, sollte besser zu Anis- und Kümmelsamen greifen.

Magenverstimmung aufgrund von Alkohol: Alkohol in höheren Mengen ist ungesund und schädlich. Im besseren Fall endet übermäßiger Alkoholkonsum „nur“ mit einem Kater, im schlechteren Fall mit einer Alkoholvergiftung.

Lebensmittelvergiftung oder Magen-Darm-Grippe?

Nicht selten werden Magen-Darm-Infektionen (Gastroenteritiden) und Lebensmittelvergiftungen gleichgesetzt oder pauschal als verdorbener Magen abgetan. Die Unterscheidung liegt jedoch letztlich im Übertragungsweg der krankheitsauslösenden Viren und Bakterien:

  • Bei einer Lebensmittelvergiftung wurden die Erreger über verunreinigte Nahrung aufgenommen.
  • Im Rahmen eines Magen-Darm-Infekts ist der Erreger von Mensch zu Mensch übertragen worden, zum Beispiel per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen, oder beim Anfassen eines verunreinigten Gegenstands.

Eine Magen-Darm-Infektion gehört zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Auslöser können sowohl Viren als auch Bakterien sein. Mögliche Symptome wie Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen unterscheiden sich in ihrem Auftreten und in ihrer Intensität nach Erregertyp.

Bakterien oder Viren – als Tatverdächtige kommen alle in Frage

Die meisten Lebensmittelvergiftungen entstehen durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel tierischer Herkunft, also Wurst, Fleisch, Eiern oder Milchprodukten. Klassisches Beispiel sind Salmonellen, die sich gerne in roheihaltigen Speisen wie Tiramisu oder in rohem Hackfleisch verstecken. Die Übertragung von Campylobacter-Bakterien erfolgt häufig über Geflügelfleisch oder Rohmilchprodukte. Anders als Bakterien können sich Viren auf oder in Lebensmitteln nicht vermehren. Virusbedingte Lebensmittelerkrankungen sind daher zumeist auf die Verunreinigung durch menschliche Ausscheidungen (Fäkalien), sprich mangelnde Hygiene, zurückzuführen. Der Norovirus kann so beispielsweise auch in Tiefkühlprodukte gelangen und weitergetragen werden.

Steckbrief – mögliche Auslöser von Magen-Darm-Beschwerden:

Mikroorganismen
  • Bacillus (B.) cereus
  • Campylobacter
  • Clostridium (C.) botulinum
  • Clostridium (C.) perfringens
  • Cronobacter spp.
  • Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC)
  • Listerien
  • Salmonella spp.
  • Staphylococcus (S.) aureus
  • Vibrionen (V.)
  • Yersinia (Y.) enterocolitica
Viren
  • Noroviren
  • Sapoviren
  • Sapoviren
  • Adenoviren
  • Hepatitis A-Virus
  • Hepatitis E-Virus
Würmer und Parasiten
  • Giardien
  • Kryptosporidien

In seltenen Fällen stecken Würmer und Parasiten hinter Magen-Darm-Beschwerden. Hier seien Giardien und Kryptosporidien genannt. Die Darmparasiten machen sich durch Durchfälle und Magenschmerzen bemerkbar und sind bei entsprechendem Verdacht über eine Stuhlprobe nachweisbar.

Ausbrüche und Meldepflicht:

Der Verdacht auf einen Ausbruch entsteht bei Erkrankungen von zwei oder mehr Personen, bei denen Symptome einer Lebensmittelvergiftung nach dem Verzehr derselben Speise aufgetreten sind.4 Daten zu lebensmittelbedingten Ausbrüchen werden von den örtlichen Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden erfasst und müssen vom Arzt gemäß Infektionsschutzgesetz an das Robert Koch-Institut (RKI) beziehungsweise an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übermittelt werden.

Die Behandlung eines verdorbenen Magens

Bei der Therapie einer leichten Magenverstimmung, zum Beispiel aufgrund von verunreinigten Nahrungsmitteln, gilt symptombedingt – viel klare Flüssigkeit trinken und auf Alkohol verzichten. Erwachsene nehmen idealerweise die doppelte Menge der täglich empfohlenen Trinkmenge zu sich, also etwa drei Liter.1 Besonders geeignet sind hierbei neben Wasser auch verschiedene Teesorten, wie beispielsweise:

  • Fenchel
  • Melisse
  • Kamille
  • Minze

Um bei starkem Durchfall und Erbrechen einem Mineralstoffmangel vorzubeugen, kann es ratsam sein, sogenannte Elektrolytlösungen aus der Apotheke in kleinen Schlucken zu sich zu nehmen. Wehrt sich der Körper jedoch gegen jede Art von Flüssigkeit oder Nahrung, empfiehlt der Arzt oftmals Infusionen, bei denen dem Organismus über das Blut Flüssigkeit und Nährstoffe zugeführt werden.

Tipp: Wer trotz der unangenehmen Symptome der Magenverstimmung Appetit verspürt, darf zu leichten Speisen, wie Suppe oder Zwieback, greifen. Ansonsten empfiehlt sich Schonung und Bettruhe.

Ab ins Krankenhaus: In schweren Fällen (mit Kreislaufschwäche, Fieber, blutigen Durchfällen oder schweren Magenkrämpfen) kann ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden. Dort werden zur Behandlung im Regelfall Flüssigkeit, Elektrolyte und Medikamente über eine Tropfinfusion verabreicht. Zudem ist eine kontinuierliche Überwachung der Herz- und Kreislauffunktion garantiert.

Ein konkretes Arzneimittel gegen die Magenverstimmung an sich, gibt es nicht. Jedoch können die einzelnen Symptome medikamentös behandelt werden.

  • Zur Linderung von Bauchschmerzen verordnet der Arzt beispielsweise krampflösende Wirkstoffe (Spasmolytika).
  • Bei Übelkeit und Erbrechen werden sogenannte Antiemetika eingesetzt. Sie wirken direkt auf das Brechzentrum des Gehirns und lindern so die Beschwerden.
  • Gegen Durchfall helfen Arzneiwirkstoffe wie Loperamid, welche die Darmbewegung hemmen.

Zu beachten ist dabei jedoch, dass das Unterdrücken von Durchfall und Erbrechen die Ausscheidung der Krankheitserreger behindert und somit den Selbstheilungsmechanismus des Körpers einschränkt.

Welche Hausmittel helfen bei einer Magenverstimmung?

Wer seinen Körper lieber mit pflanzlichen Arzneimitteln unterstützen möchte, kann auf Präparate mit beispielsweise Pfefferminze, Melisse, Schöllkraut oder Süßholz zurückgreifen. Je nach Beschwerdebild bringen zudem verschiedene Hausmittel oftmals Linderung:

  • Magenkrämpfe: Massieren Sie den Bereich rund um den Bauchnabel kreisförmig mit Kümmelöl. Auch die Einnahme eines Teelöffels Kreuzkümmelpulver kann Linderung bringen.
  • Übelkeit und Erbrechen: Nehmen Sie Ingwer zu sich. Erhältlich ist er nicht nur in der Gemüseabteilung als Knolle, sondern auch in Form von Tee, Bonbons oder Extrakten aus der Apotheke.
  • Durchfall: Trinken Sie einen frisch zubereiteten Aufguss aus getrockneten Heidelbeeren. Die enthaltenen Gerbstoffe und Pektine wirken gegen den Durchfall.

Die Auswahl an möglichen Hausmitteln gegen Verdauungsstörungen ist groß. Welches von ihnen die beste Wirkung zeigt, kann sehr individuell sein.

Die Dauer einer Magenverstimmung oder Lebensmittelvergiftung hängt grundsätzlich vom Erregertyp und dem allgemeinen Krankheitsverlauf ab. Bei gesunden Menschen heilt eine leichte Lebensmittelvergiftung innerhalb einiger Tage aus. Vor allem Senioren, Patienten mit geschwächtem Immunsystem, Säuglinge sowie kleine Kinder müssen bei andauerndem Durchfall und Erbrechen wegen des hohen Verlusts an Flüssigkeit und Mineralstoffen gut im Auge behalten werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Arzt.

Lebensmittelvergiftung: Vorbeugen ist die beste Medizin

Eine Frau, die altes Hackfleisch verarbeitet, kann leicht eine Lebensmittelvergiftung bekommen.

Die wichtigste Maßnahme, um die Verbreitung und Übertragung von Keimen zu verhindern, lautet Hygiene. Wenn Sie essen gehen, müssen Sie letztlich darauf vertrauen, dass der Betreiber der Gaststätte, der Kantine oder des Imbisses sich an die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes hält und alle Mitarbeiter konsequent die Hygienevorschriften berücksichtigen. Insbesondere gründliches und regelmäßiges Händewaschen ist bekanntermaßen der effektivste Schutz vor Infektionen. Zu Hause ist das etwas einfacher. Vor einer Lebensmittelvergiftung oder -infektion können Sie sich am besten schützen, wenn Sie in der Küche einige grundlegende Hygieneregeln einhalten.

  • Handschmuck vor der Zubereitung von Speisen ablegen und Hände gut waschen.
  • Fleisch (insbesondere Geflügel) bei der Zubereitung ausreichend lange und gleichmäßig garen.
  • Messer und Schneidbrett nach Gebrauch gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.
  • Für Fleisch, Fisch und Geflügel ein anderes Schneidbrett und Messer verwenden als für Obst und Gemüse.
  • Hände nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln gründlich waschen.
  • Leicht verderbliche Lebensmittel gut gekühlt lagern und zügig aufbrauchen.
  • Rohmilch vor dem Trinken abkochen.
  • Angetaute Tiefkühlprodukte nicht wieder einfrieren.
  • Tiefkühlprodukte wie Muscheln vor Verzehr ausreichend erhitzen.

Bei Reisen in warme und tropische Länder, in denen sich Krankheitserreger aufgrund der hohen Temperaturen oder anderer Hygienebedingungen intensiver vermehren, schadet etwas mehr Vorsicht bei der Speisenauswahl nicht. Ein besonders kritischer Blick lohnt sich auch hier in die Restaurant- oder Imbissküche, ob und wie sorgsam allgemeine Hygieneregeln eingehalten werden. Ist das Lokal gut besucht, kann dies zumindest ein Zeichen sein, dass Speisen schnell verbraucht werden und keine langen Lagerungszeiten auftreten. Um die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung zu minimieren, sollten Sie besser Gerichte auswählen, die ausreichend erhitzt und gut durchgegart wurden.

Verdorbener Magen und Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):

Was schlummert denn da noch in den Tiefen des Kühlschranks? Und könnte ich mir damit den Magen verdorben haben? Wenn die Spurensuche in Richtung von Joghurt und Co. mit abgelaufenem MDH geht – trauen Sie Ihren Sinnen. Geschmack, Geruch und Konsistenz geben zumeist wertvolle Hinweise auf den Zustand des Lebensmittels.

Bei rohen und leicht verderblichen Speisen wie beispielsweise Hackfleisch, Geflügelfleisch und Fisch ist Vorsicht geboten: Auf ihnen können krankmachende Keime lauern. Das sogenannte Verbrauchsdatum ("Zu verbrauchen bis…") sollte bei diesen Produkten unbedingt eingehalten werden.

Jana Welsner
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Medizinredakteurin und Lebensmitteltechnologin
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