Sie interessieren sich für die Symptome, Ursachen und Diagnose? Dann erfahren Sie in unserem Ratgebertext „Reizdarm“ weitere Details über das Krankheitsbild.

Wie lässt sich ein Reizdarm behandeln?


Die Therapie bei einem Reizdarmsyndrom ist immer:

  • individuell und
  • symptomabhängig.
Mann ist beim Arzt um seinen Reizdarm behandeln zu lassen.

Für Menschen mit einem Reizdarm gibt es kein Schema X der Heilbehandlung. Denn die Ursachen für den Reizdarm sind bislang nur in Ansätzen geklärt. Hinzu kommt, dass die Symptome von Patient zu Patient unterschiedlich sind. So leiden die einen beispielsweise eher an Durchfall und die anderen vermehrt an Verstopfung.

Wer behandelt einen Reizdarm?

Ein Allgemeinmediziner ist eine gute erste Anlaufstelle. Die nötigen Untersuchungsinstrumente, um einen Reizdarm diagnostizieren zu können, haben Gastroenterologen – Fachärzte in Sachen Magen-Darm-Erkrankungen. In der Regel führen diese Experten nach der Diagnose, oftmals in Kooperation mit dem Hausarzt, die weitere Therapie durch.

Jede Therapie dasselbe Ziel – die Linderung von Beschwerden. Je nachdem, welche davon vorhanden sind, können beim Reizdarmsyndrom Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, homöopathische Präparate, das Meiden von bestimmten Lebensmitteln oder Entspannungsübungen (wenn Einflussfaktoren wie Stress eine Rolle spielen) helfen.

Wie können Sie einem Reizdarm vorbeugen?

Nach dem aktuellen Wissensstand ist es nicht möglich, ein Reizdarmsyndrom zu vermeiden.1 Für den Magen-Darm-Bereich im Allgemeinen ist jedoch viel Bewegungbeziehungsweise eine gesunde Lebensführung – vor allem im Bezug auf eine ausgewogene Ernährung sowie wenig Stress – vorteilhaft.

Reizdarm: Welche Medikamente können helfen?


Vielen Patienten verschaffen diese Arzneimittel eine Linderung der Krankheitszeichen:

Reizdarm-Medikamente richten sich meist nach den jeweiligen Symptomen

Gut zu wissen: Es gibt kein Arzneimittel, das ein Reizdarmsyndrom heilen kann. Ärzte setzen Medikamente bei Betroffenen viel eher als Mittel gegen vorhandene Beschwerden ein. Mit anderen Worten lassen sich nur die Symptome behandeln. Da nicht jeder Patient identische Krankheitszeichen hat, werden den Erkrankten auch unterschiedliche Präparate empfohlen.

Reizdarmmedikamente gegen Durchfall

Durchfall (Diarrhö) ist ein häufiges Symptom beim Reizdarm. Medikamente gegen Diarrhö enthalten in der Regel Wirkstoffe, die die Darmbewegung verlangsamen. Dazu gehören:

  • Loperamid: Dieser opiumähnliche Stoff beruhigt die Darmmuskulatur. Durch die längere Verweildauer im Dickdarm wird dem Stuhl mehr Flüssigkeit entzogen, was ihn verfestigt.
  • Gallensäurebinder: Bei etwa einem Drittel der Reizdarmpatienten steht die chronische Darmkrankheit mit einem Gallensäureverlust in Verbindung. Normalerweise wird die Gallensäure, die der Körper zur Verdauung von Fetten benötigt, am Ende des Dünndarms resorbiert. Das heißt: Die gelösten Stoffe werden über den Verdauungstrakt in die Blut- oder Lymphbahn aufgenommen. Ist diese Resorption gestört und gelangt Gallensäure in den Dickdarm, verursacht sie Diarrhö. Gallensäurebinder sind Medikamente, die sich an die Gallensäuren anheften und ihnen dadurch die durchfallfördernde Wirkung nehmen.
  • Gerbstoffe: Sie verlangsamen die Darmbewegung und beugen gleichzeitig Entzündungen vor, die eine mögliche Ursache für den Reizdarm darstellen. Gerbstoffe werden zum Beispiel freigesetzt, wenn schwarzer Tee oder Eichenrindentee lange ziehen. Es gibt sie aber auch in Form von Tabletten.

Patienten mit Diarrhö müssen außerdem darauf achten, ausreichend zu trinken (mindestens die täglich empfohlene Menge von 1,5 Liter2), um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei länger anhaltenden Durchfällen sind Elektrolytmischungen empfehlenswert. Diese gibt es beispielsweise in der Apotheke. Elektrolyte unterstützen die Zellfunktionen im gesamten Körper. Bei Durchfall scheiden Erkrankte oft übermäßig viele Mineralstoffe, die die Basis für Elektrolyte bilden, aus, sodass es zu Mangelerscheinungen wie Muskelkrämpfe kommen kann.

Reizdarmmedikamente gegen Verstopfung

Kommt es bei einem Reizdarmsyndrom vorwiegend zu Verstopfung (Obstipation), gibt es verschiedene Medikamente, um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen:

  • Arzneistoffe, die die Darmbewegung anregen, wie zum Beispiel Bisacodyl.
  • Medikamente, die mehr Flüssigkeit in den Darm ziehen, um den Stuhl geschmeidiger zu machen, beispielsweise mit Natriumsulfat oder Magnesiumsulfat.
  • Medikamente, die die Darmmuskulatur entspannen und deshalb nicht nur gegen Obstipation, sondern auch gegen krampfartige Bauchschmerzen helfen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Mebeverin.3

Die Behandlung von Verstopfung basiert jedoch nicht nur auf Abführmitteln und Co. Mehr Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme bringen den Darm ebenfalls in Schwung und sind beim Reizdarmsyndrom wichtiger Bestandteil einer langfristigen Therapie.

Pflanzliche Medikamente gegen das Reizdarmsyndrom

Zu den Pflanzen, die den Darm beruhigen und außerdem gegen Bauchschmerzen und Darmblähungen wirken, gehören:

  • Fenchel
  • Anis
  • Kümmel

  • Melisse
  • Kamille
  • Pfefferminze

Als Kräuterteemischung sind pflanzliche Präparate allein oder begleitend zu anderen Behandlungen einsetzbar, um Beschwerden vorzubeugen oder abzumildern. Wer häufiger unter Bauchschmerzen und Blähungen leidet, findet die Wirkstoffe, die bei einem Reizdarm helfen, in konzentrierter Form in Tabletten, Tropfen oder Kapseln. Mehr Informationen darüber erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Apotheker.

Reizdarmsyndrom und Antidepressiva

Einige Antidepressiva wie trizyklische – sie wirken meist stimmungsaufhellend – haben bei Reizdarmbetroffenen einen Effekt, der Bauchschmerzen stillt.4 Daher werden Sie manchmal auch Reizdarmpatienten verabreicht. Bei Antidepressiva handelt es sich um Medikamente, die vor allem zur Therapie von Depressionen Anwendung finden.

Vermutlich beeinflusst diese Medikamentengruppe das Nervensystem im Darm – auch Bauchhirn genannt. Personen mit einem Reizdarm erhalten Antidepressiva – wenn überhaupt– jedoch in wesentlich geringeren Dosen, als Patienten mit Depressionen.

Homöopathische Therapie des Reizdarms


Folgende Substanzen der Homöopathie haben sich beim Reizdarm bewährt:

  • Argentum nitricum (Silbernitrat) nehmen manche Erkrankte bei Erbrechen oder Durchfall in stressigen sowie aufregenden Situationen ein.
  • Chamomilla recutita (echte Kamille) ist vor allem bei starken Magenkrämpfen oder häufigem Aufstoßen einnehmbar, wenn die Ursache Ärger beziehungsweise Aufregung ist oder der Betroffene feststellt, dass sich die Beschwerden bei Anstrengung oder nachts verstärken.
  • Colocynthis (Bitterkürbis) kommt bei Gefühlen wie Zorn, Entrüstung oder Demütigung infrage und findet Anwendung bei Bauchschmerzen, Diarrhö sowie Muskelkrämpfen.
  • Ignatia (Ignazbohne), der Inhaltsstoff aus den getrockneten Samen der Ignazbohne, zählt zu den Optionen, wenn Kummer und Sorgen auf den Bauch schlagen und Magenschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen hervorrufen.
  • Natrium chloratum (Kochsalz) hilft mitunter bei wechselnder Obstipation und Durchfall, insbesondere wenn Niedergeschlagenheit oder Hoffnungslosigkeit die Auslöser dieser Symptome sind.5

In Bezug auf Homöopathie gibt es erhebliche Meinungsunterschiede. Denn die Wirksamkeit ist medizinisch bisher nicht nachweißbar. Dennoch vertrauen sehr viele Menschen auf Globuli, Schüßler Salze und Co. Denn die Homöopathie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Nicht nur bestimmte Symptome sind Ziel der Therapie, sondern auch Ursachen wie individuelle Empfindungen oder seelische Zustände, die die Krankheit auf den Menschen insgesamt hat.

Gut zu wissen:

Reizdarmgeplagte können homöopathische Präparate als Tropfen, Tabletten oder Globuli (kleine weiße Streukügelchen) einnehmen. Bei den meisten Substanzen gibt es verschiedene Potenzen, die die Verdünnungsstufe angeben. Für die eigene Anwendung sind vor allem die Potenzen D12 und D6 geeignet. Bei der Potenz D ist das homöopathische Mittel im Verhältnis 1 zu 10 verdünnt. Die Zahl hinter der Potenz gibt an, wie oft der Verdünnungsvorgang durchgeführt wurde. Bei einer D6-Potenz sechsmal, bei einer D12-Potenz entsprechend zwölfmal.6

Globuli für einzelne Reizdarmsymptome

Bei einem homöopathischen Therapieansatz lassen sich Globuli auch an die entsprechenden Hauptbeschwerden anpassen. Am besten eignen sich – je nach den individuellen Symptomen – unter anderem folgende homöopathische Mittel:

Durchfall:

  • Aloe (Liliengewächs): bei Diarrhö mit starken Darmblähungen, Winden und sich heiß anfühlendem Anus
  • Arsenicum album (weißes Arsenik): wird bei wässrigem und übelriechendem Durchfall empfohlen, vor allem wenn Übelkeit oder Erbrechen hinzukommen
  • Podophyllum peltatum (Maiapfel): bei starkem Durchfall, der zu Erschöpfung führt

Bauchschmerzen:

  • Belladonna (Tollkirsche): bei plötzlich auftretenden Magenschmerzen
  • Chamomilla recutita (echte Kamille): wird zur Behandlung von leichterem Bauchweh eingesetzt
  • Colocynthis (Bittergurke) bei Diarrhö und kolikartigen Bauchschmerzen
  • Dioscorea villosa (Yamswurzel): hat sich bei Magen-Darm-Problemen bewährt und gilt in der Homöopathie als Mittel der Wahl bei starken Krämpfen und Schmerzen, die auch in die Rückenmuskulatur ausstrahlen können
  • Magnesium phosphoricum (phosphorsaures Magnesium): ist bei krampfartigen Bauchschmerzen geeignet
  • Nux vomica (Brechnuss): bei Darmproblemen und Bauchschmerzen aller Art

Blähungen:

  • Asa foetida (Stinkasant): kann bei starken, übel riechenden Darmwinden helfen
  • Carbo vegetabilis (Holzkohle): bei Blähungen, die Bauchkrämpfe verursachen
  • Lycopodium (Bärlapp): wenn das Blähungssymptom krampfhafte Schmerzen verursacht

Verstopfung:

  • Alumina (Tonerde): kann bei sehr trockenem, hartem Stuhl gut sein
  • Graphites (Reißblei): geeignete Globuli bei Verstopfung durch das Reizdarmsyndrom
  • Silicea (Kieselsäure): vor allem für Kinder geeignet, die an Obstipation leiden

Wissenswert: In einigen Fällen kommt es bei der Behandlung mit homöopathischen Mitteln auch zu einer Erstverschlimmerung der Symptome. Diese kurzzeitige Verschlechterung dauert jedoch nur wenige Tage an und ist vermutlich ein Zeichen dafür, dass der Heilungsprozess einsetzt.7

Therapie mit Schüßler Salzen beim Reizdarm

Um die Beschwerden homöopathisch zu behandeln, greifen Menschen, die am Reizdarmsyndrom leiden, auch zu Schüßler Salzen. Diese sind in der Apotheke – zum Beispiel in Tablettenform – erhältlich.

Gegen Durchfall können beispielsweise

  • Kalium phosphoricum (Nr. 5),
  • Magnesium phosphoricum (Nr. 7) oder
  • Natrium chloratum (Nr. 8) von Vorteil sein.8

Bei Verstopfung mit hartem Stuhl

  • Natrium sulfuricum (Nr. 10).9

Für Reizdarmpatienten mit Blähungen eignen sich zum Beispiel die Salze

  • Natrium phosphoricum (Nr. 9) und
  • Kalium sulfuricum (Nr. 6).10

Schüßler Salze lassen sich gerade bei chronischen oder immer wiederkehrenden Beschwerden begleitend zu Mitteln aus der Schulmedizin einnehmen.

„Heiße Sieben“

Zur akuten Anwendung eignet sich — vor allem bei Magnesium phophoricum (Nr.7), aber auch bei anderen Salzen — das Auflösen der Tabletten in heißem Wasser. Geben Sie hierfür – falls nicht anders vom Experten empfohlen – fünf bis zehn Tabletten in eine Tasse und gießen Sie diese mit kochendem Wasser auf. Trinken Sie die Lösung schluckweise.11

Wie sollten man sich mit einem Reizdarm ernähren?


In Sachen Ernährung hat sich folgendes bewährt:

Die Ernährung spielt für den Krankheitsverlauf eine wichtige Rolle. So vertragen Reizdarmpatienten mehrere kleine Portionen am Tag meist besser, als drei große. Feste Mahlzeiten und langsames, bewusstes Essen wirken sich ebenfalls positiv auf die Verdauung aus. Ähnlich wie bei der Behandlung mit Medikamenten lassen sich jedoch auch hier kaum allgemeingültigen Aussagen treffen.

Reizdarm: Welche Lebensmittel sollten Patienten meiden?

Ein gereizter Darm benötigt nicht noch weitere Faktoren, die ihm das Leben schwer machen. Daher ist es vorteilhaft, wenn Erkrankte, die wissen, dass sie bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen, auf diese verzichten.
Unverträglichkeiten im Allgemeinen bestehen zum Beispiel gegen

  • Laktose (Milchzucker),
  • Gluten (ein Eiweiß vieler Getreidesorten) oder
  • Histamin (natürlicher Botenstoff – beispielsweise in Hefe, Sojaprodukten und Meeresfrüchten).

Ihr Hausarzt ist eine gute erste Anlaufstelle, um herauszufinden, ob sie gewisse Lebensmittel nicht essen sollten.

Was sollten Menschen mit einem Reizdarmsyndrom essen?

Der positive Effekt eines Nahrungsmittels hängt davon ab, welche Reizdarmsymptome überwiegen – zum Beispiel:

Durchfall:

  • Wasserbindende Lebensmittel wie Äpfel, Bananen und Möhren festigen den Stuhl und versorgen den Körper gleichzeitig mit wichtigen Vitaminen und Mineralien.
  • Schwarzer und grüner Tee setzen, wenn sie lange ziehen, Gerbstoffe frei, die Entzündungen entgegenwirken.
  • Kräutertees aus Salbei, Kamille, Anis, Fenchel oder Kümmel beruhigen den Magen-Darm-Trakt.

Verstopfung:

  • Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse und Beeren machen den Stuhl geschmeidiger und beugen Obstipation vor.
  • Floh- oder Leinsamen in Verbindung mit viel Flüssigkeit bieten schnelle Abhilfe bei leichter Verstopfung.

Blähungen und Bauchschmerzen:

  • Probiotische Lebensmittel wie Naturjoghurt unterstützen eine gesunde Darmflora.
  • Tee aus Melisse, Pfefferminze, Kümmel, Schafgarbe, Ingwer oder Löwenzahnblättern kann Blähungen lösen.
  • Blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Kohlsorten meiden.

Da sich der Reizdarm bei jedem Menschen anders auswirkt, ist es ratsam, ein Ernährungstagebuch zu führen, in dem alle Mahlzeiten und das anschließende Befinden notiert sind. Auf diese Weise lässt sich feststellen, welche Lebensmittel ganz besonders helfen.

Ballaststoffreiche Ernährung für Bifidobakterien

Milchsäurebakterien, wie Bifidobakterien, gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer gesunden Darmflora. Eine mögliche Reizdarmursache ist eine schadhafte Darmbarriere, durch die Krankheitserreger in den Darm eindringen. Mittels eines Tests können Mediziner nachweisen, ob ein Patient eine beschädigte Darmwand hat.

Bifidobakterien sind bewährt, weil sie sich

  • direkt auf der Darmwand ansiedeln und
  • dadurch entstandene Zwischenräume, ähnlich wie ein Pflaster, versiegeln.

Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die Ansiedlung von Bifidobakterien. Sie lässt sich jedoch auch künstlich durch Probiotika oder Medikamente, die die Bakterien enthalten, unterstützen. Der Erfolg einer Reizdarmbehandlung mit Bifidobakterien hängt im Wesentlichen davon ab, ob die Darmbarriere tatsächlich die Erkrankung verursacht.

Probiotika – Gutes für den Darm

Einige Reizdarmpatienten haben eine veränderte Bakterienzusammensetzung im Stuhl – und damit eine andere Darmflora – als gesunde Menschen. Ob das nun Ursache oder Auswirkung des Reizdarmsyndroms ist, wissen die Experten noch nicht.

Patienten haben die Möglichkeit, sich einer mikrobiologischen Therapie zur Darmsanierung zu unterziehen. Probiotika sind eine Zubereitung aus lebenden Mikroorganismen, zum Beispiel Milchsäurebakterien, die in natürlicher Form auch im Darm vorkommen. Allerdings muss die Wahl des (Bakterien-) Stammes nach der Symptomatik erfolgen.

Entspannungstechniken als Teil der Behandlung


Manchmal sind stressreduzierende Methoden wie

  • autogenes Training,
  • Yoga,
  • Meditation oder
  • progressive Muskelentspannung

Teil einer Reizdarmbehandlung. Denn vermutlich beeinflussen Stress und psychische Überlastung die Entstehung der Erkrankung. Deshalb ist es notwendig, sich neben der medikamentösen Therapie auch mit den belastenden Umständen eines Betroffenen auseinanderzusetzen. Bemerkt ein Fachmann, dass sein Patient häufig gestresst ist, so wird er ihm vermutlich auch Entspannungstechniken nahelegen.

Gut zu wissen

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit entspannenden Methoden gesammelt haben, sollten Sie verschiedene ausprobieren, um herauszufinden, mit welcher Sie sich am wohlsten fühlen. Die meisten Entspannungstechniken entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie regelmäßig über die medikamentöse Behandlung hinaus ausgeführt werden.

Aufgrund ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin kennt Regina Brandt Krankenhäuser auch hinter den Kulissen. Durch ihr Studium der Sprach- und Kommunikationswissenschaften vermischen sich bei kanyo® ihre Kenntnisse in Sachen Online-Redaktion, Medizin und Kommunikation. Regina Lopes Bombinho Brandt Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin kanyo® mehr erfahren
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Quellen anzeigen
  • 1Berufsverband Deutscher Internisten e.V.: Reizdarm: Vorsorge und Schutz. https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/reizdarm/vorsorge-schutz.html - Stand 19.02.2019
  • 2Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Nicht nur im Sommer: Am besten Wasser trinken. https://www.dge.de/presse/pm/nicht-nur-im-sommer-am-besten-wasser-trinken/ - Stand 18.02.2019
  • 3Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e.V.: Was Sie schon immer zum Reizdarmsyndrom wissen wollten. Interessante Informationen zur Erkennung und Behandlung. S. 10 https://www.gastro-liga.de/download/Reizdarm_V27-05-08.pdf - Stand 20.02.2019
  • 4Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e.V.: Reizdarmsyndrom. S. 17 https://www.gastro-liga.de/fileadmin/download/Leitfaden_Reizdarm-web.pdf - Stand 9.02.2019
  • 5Kopf, Robert: Reizdarm, Colon irritabile Behandlung mit Homöopathie, Heilpflanzen, Schüsslersalzen und Naturheilkunde. München: BookRix 2018. S. 38.
  • 6Sommer, Sven: Homöopathie in der Schwangerschaft. München: Gräfe und Unzer 2009. S. 10.
  • 7Bonath, Thomas: Homöopathie in der Kinder- und Jugendmedizin. München/Jena: Urban & Fischer 2007. S. 55.
  • 8Thomas, Feichtinger/Niedan-Feichtinger, Susana: Schüßler kurz & bündig. Stuttgart: Haug Verlag 2007. S. 69.
  • 9Heppen, Günther: Schüßler-Salze für Kinder. München: Gräfe und Unzer 2012. S. 38.
  • 10Thomas, Feichtinger/Niedan-Feichtinger, Susana: Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen. Stuttgart: Georg Thieme Verlag 2011. S. 130.
  • 11Heppen, Günther: Schüßler-Kuren: Heilanwendungen mit den 12 Salzen. München: Gräfe und Unzer 2012. S. 10.