Darmsanierung: Frühjahrsputz für den Darm

29. Mai 2019
32 Min.

Die Darmreinigung ist eine Möglichkeit, den Darm von diversen schädlichen Substanzen zu befreien und eine volle Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Da der Darm bei vielen verschiedenen Krankheiten eine Schlüsselrolle spielt, kann eine Darmsanierung aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein. Die Darmflora kommt so wieder ins Gleichgewicht und stärkt den menschlichen Organismus. Zusätzliches Fasten kann eine Darmsanierung zudem unterstützen. Hier erhalten Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und nützliche Tipps rund um das Thema.


Hier gelangen Sie direkt zu den gewünschten Informationen:

Begriffserklärung: Darmreinigung und Darmsanierung

Darmreinigung oder Darmsanierung – diese Termini werden häufig gleichgesetzt, bedeuten genau genommen aber etwas anderes:

  • Darmreinigung: Dieser Ausdruck meint allgemein die Methode der Reinigung des Darms. In der Schulmedizin verstehen Ärzte darunter auch die Anwendung von Einläufen oder die Gabe von Abführmitteln – beides ist vor medizinischen Eingriffen (wie einer Darmspiegelung) erforderlich.
  • Darmsanierung: Dies meint einen Therapieansatz aus der Naturheilkunde mit dem Ziel, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Dem geht in der Regel eine Darmreinigung (zum Beispiel durch die Einnahme von bestimmten Präparaten) voraus.

Welche Aufgaben hat unsere Darmflora?

 Bild 1: Frau freut sich: Dank der Darmsanierung ist ihr Verdauungstrakt wieder auf Vordermann.

Der Darm nimmt in der Naturheilkunde – mittlerweile aber auch in der Schulmedizin – einen wichtigen Stellenwert ein. Geht es ihm schlecht, kann das demzufolge auch ganzheitliche Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben. Und dafür tragen vor allem die in unserem Magen-Darm-Bereich lebenden Mikroorganismen bei – sie bilden die sogenannte Darmflora. Die Aufgabe dieser Organismen:

  • Sie bauen unverdauliche Nahrungsbestandteile (wie Ballaststoffe) ab.
  • Sie beteiligen sich an der Herstellung von körpereigenen Vitaminen (zum Beispiel Vitamin K).
  • Sie sorgen für eine darmspezifische Immunabwehr.

Neben unschädlichen, „guten“ Bakterien existieren in der Darmflora auch einige potenziell krankmachende, „schädliche“ Bakterien. Es ist wichtig, dass diese ein Gleichgewicht bilden – wofür der Darm normalerweise selbst sorgt. Bestimmte Faktoren können die gewohnte Balance jedoch durcheinanderbringen. Dazu gehören unter anderem:

  • eine akute Darminfektion,
  • Stress,
  • eine ungesunde Ernährung mit wenigen Ballaststoffen oder
  • bestimmte Medikamente (wie Antibiotika).

Mittlerweile sind sich Mediziner relativ sicher, dass eine Störung dieses Systems in Zusammenhang mit Krankheiten wie Neurodermitis, chronischen Beschwerden wie zum Beispiel dem Reizdarm-Syndrom oder Morbus Crohn sowie Allergien steht2.

Ziele der Darmsanierung – für ein gutes Bauchgefühl

Fertiggerichte, raffinierter Zucker, Antibiotika – all diese Einflüsse können dem Darm ganz schön zusetzen. Mit der Darmsanierung, vor allem eine in der Naturheilkunde praktizierten Methode, soll eine gesunde Darmflora wiederhergestellt werden. Dafür sind zwei Schritte nötig:

  1. Darmreinigung: Mittels einer Kur wird der Verdauungstrakt von Giftstoffen, Ablagerungen oder „schädlichen Bakterien“ gesäubert.

  2. (Wieder-)Aufbau der Darmflora: Die Zufuhr probiotischer Präparate stellt das natürliche Gleichgewicht der Darmflora wieder her. Dadurch soll auch das darmassoziierte Immunsystem gestärkt werden.

Wissenschaftlich fundierte Studien zur Wirkung der Darmsanierung existieren bisher jedoch nicht. Kritisiert wird beispielweise, dass durch die Darmreinigung auch „gute Bakterien“ zerstört würden und dass die zugeführten Mengen an neuen Bakterien zu klein seien, um die Darmflora beeinflussen zu können. Fraglich ist außerdem, ob die Magensäure sie nicht vorher eliminiert. Da eine Darmsanierung zudem meist mit einer Ernährungsumstellung einhergeht, ist nicht sicher, welchen Effekt diese spielt, wenn sich Beschwerden während der Anwendung bessern.

Wem kann eine Darmsanierung helfen?

In der Naturheilkunde wird eine Darmsanierung bei einer Vielzahl von Problemen als sinnvoll erachtet – besonders, wenn diese wiederkehrend auftauchen. Dazu gehören beispielsweise:

An diesen Symptomen leiden häufig auch Menschen mit einem Reizdarmsyndrom, eine Erkrankung, dessen Ursache bisher nicht eindeutig geklärt ist. Aber selbst hier ist die Darmsanierung eine gängige Behandlungsmethode der Naturheilkunde.

Neben den Beschwerden, die eindeutig dem Magen-Darm-Trakt zuzuordnen sind, wird die Darmsanierung zum Teil ebenfalls bei anderen Leiden eingesetzt:

  • Allergien
  • Migräne
  • rheumatischen Krankheiten
  • ständige Abgeschlagenheit sowie Müdigkeit
Wichtig:

Bevor Sie eine Darmsanierung durchführen, sollten Sie Ihren Gesundheitszustand von einem Arzt abklären lassen. Er berät Sie, ob diese Maßnahme zu empfehlen ist und begleitet Sie während der Therapie.

Stufe 1: Mit einer Darmreinigung Altlasten loswerden

Eine Darmsanierung beginnt mit einer Darmreinigung. Ziel dieser ist es, das Organ von schädlichen Ablagerungen, Mikroorganismen und Giften zu befreien. Das kann beispielsweise durch die Colon-Hydro-Therapie, einer Form der Darmspülung, beim Heilpraktiker erfolgen. Ebenso ist eine Darmreinigung mit Hausmitteln (wie Flohsamen oder Heilerde) möglich. Im Folgenden werden beide Methoden näher erläutert.

Darmreinigung mittels Colon-Hydro-Therapie

Diese Methode der Darmreinigung stammt aus den USA und stellt eine weiterentwickelte Form eines Einlaufs dar. Die Colon-Hydro-Therapie wird von Heilpraktikern durchgeführt und dauert etwa eine Stunde. Manchmal läuft die Behandlung über mehrere Sitzungen. Sie funktioniert folgendermaßen:

  • Der Patient begibt sich in Seitenlage.
  • Über ein Röhrchen werden nun etwa zehn Liter Wasser ohne Druck in den Darm eingeleitet. Die Temperatur des Wassers schwankt dabei zwischen 21 und 41 Grad Celsius, um die Darmtätigkeiten optimal zu stimulieren. Zusätzlich ist das Wasser des Öfteren mit Kräutern angereichert.
  • Gegebenenfalls massiert der Therapeut währenddessen sanft den Bauch des Patienten, um die Muskeltätigkeit zusätzlich anzukurbeln.
  • Ein Abflussschlauch leitet die Flüssigkeit anschließend wieder aus dem Darm hinaus. Dadurch ist die Methode sehr sauber und völlig geruchsneutral.

Die Spülung soll den Darm von Kotresten, Hefepilzen oder schädlichen Bakterien befreien und kommt vor allem bei chronischen Verstopfungen zur Anwendung.

Die Colon-Hydro-Therapie wird jedoch nicht ganz unkritisch gesehen: Bei falscher Anwendung der Darmreinigung ist es beispielsweise möglich, die Darmwand zu verletzen. Weiterhin gehören Infektionen zu den Risiken. Zudem kann sich durch die erhöhte Flüssigkeitszufuhr der Elektrolythaushalt (Regulierung der Mineralstoffe) verändern.

Darmreinigung mit Hausmitteln

 Bild 2: Zur Darmreinigung gehört oft eine Kur mit Flohsamen.

Zu den bewährten Hausmitteln bei einer Darmreinigung gehören Flohsamen (Psyllium). Sie enthalten Schleimstoffe, die Wasser binden, wodurch sie stark quellend wirken. Dadurch erhöhen sie das Volumen des Stuhlgangs und der Darm wird zu einer kräftigeren Tätigkeit angeregt. Aber nicht nur: Das in den Samen enthaltene Öl besitzt abführende Eigenschaften, was für die Darmreinigung ebenfalls wichtig ist.

Flohsamen sind sowohl in der Apotheke, in Biomärkten als auch in Drogerien und Supermärkten erhältlich. Es gibt sie in verschiedenen Darreichungsformen:

  • als ganze Samen
  • fein geschrotet
  • in Pulverform

Die Flohsamen sollen Ablagerungen im Verdauungstrakt lockern und krankmachende Stoffe (wie Pilze oder Bakterien) entfernen. Und auch Gasbläschen, die während des Verdauungsprozesses im Magen entstehen und Blähungen verursachen, binden sich bei der Darmreinigung an das Hausmittel. Alternativ können Sie auf Chia- oder Leinsamen zurückgreifen.

Unser Tipp:

Für die Darmreinigung eignen sich vor allem sehr fein geschrotete Samen oder Flohsamenschalenpulver. Ganze Samen passieren den Verdauungstrakt zu schnell und können in dieser Zeit nicht richtig aufquellen.

Die Flohsamen werden außerdem häufig mit der Einnahme von Heilerde oder Zeolith kombiniert. Die Heilerde soll ebenfalls Darmbakterien, Giftstoffe und Säure binden. Es gibt sie sowohl in Pulverform wie auch als Granulat – je nach den individuellen Vorlieben. Sie nimmt schädliche Stoffe im Körper auf, welche dann auf natürlichem Wege ausgeschieden werden.

Zeolith ist ein Vulkangestein und dafür bekannt, Giftstoffe wie Schwermetalle oder Rückstände von Medikamenten auf dem gleichen Weg wie die Heilerde abzutransportieren.

Die beiden Mittel erhalten Sie ebenfalls in der Apotheke oder in Biomärkten.

Darmreinigung mit Glaubersalz

Ein natürliches Abführmittel im Rahmen einer Darmreinigung ist Glaubersalz. Das grobkörnige, weiße Pulver ist eine Mischung aus Kochsalz sowie Schwefelsäure und wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von dem Chemiker Johann Rudolph Glauber entdeckt. Glaubersalz finden Sie in der Apotheke.

Die Anwendung sollte strikt nach der Packungsbeilage erfolgen.

  • In der Regel werden vier gehäufte Teelöffel des Salzes in etwa 200 Milliliter Wasser aufgelöst und anschließend getrunken.
  • Da Glaubersalz relativ bitter ist, können Sie zum Beispiel noch etwas Orangen- oder Zitronensaft hinzufügen.
  • Nach etwa ein bis drei Stunden macht sich die abführende Wirkung bemerkbar. Bleiben Sie daher in der Nähe einer Toilette.
  • Während der Darmentleerung sollten Sie außerdem darauf achten, genügend Wasser aufzunehmen, da der Körper bei Durchfall viel Flüssigkeit verliert.
Glaubersalz vs. Bittersalz
Bitter-salzig schmecken beide – was ist also der Unterschied? Während es sich bei Glaubersalz um Natriumsulfat-Decahydrat handelt, ist die chemische Bezeichnung von Bittersalz Natriumsulfat. In ihrer Wirkweise ähneln sich die beiden jedoch sehr.

Stufe 2: Neubeginn mit probiotischen Präparaten

Nach der Darmreinigung folgt der Wiederaufbau der Darmflora mit probiotischen Präparaten. Der Begriff Probiotika stammt von den griechischen Wörtern „pro bios“, was übersetzt so viel wie „für das Leben bedeutet“. Und das erklärt schon ziemlich gut, um was es sich bei Probiotika handelt – nämlich lebendige Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze. In großen Mengen eingenommen, sollen sie das Gleichgewicht der Darmflora wiederherstellen und die Gesundheit positiv beeinflussen. Der genaue Wirkmechanismus ist bisher jedoch noch nicht bekannt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Probiotika einzunehmen, beispielsweise durch:

  • Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt oder Kefir, die Milchsäurebakterien enthalten
  • probiotische Nahrungsergänzungsmittel
  • probiotische Arzneimittel

Die beiden letztgenannten bestehen meist aus Bakterien unterschiedlicher Stämme und haben den Vorteil, dass sie widerstandsfähiger als Milchsäurebakterien sind, die sich unter anderem in Joghurt befinden. Sie können in der Apotheke als

  • Pulver,
  • Pillen,
  • Kapseln oder
  • Trinkampullen

erworben werden. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten, welches Präparat für Sie geeignet ist.

… und was sind Präbiotika?
Neben Probiotika kommen bei der Darmsanierung häufig auch Präbiotika zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Nahrungsbestandteile, welche die nützlichen Darmbakterien stärken. Sie sind oft in Kombination mit Probiotika in speziellen Präparaten enthalten.

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Darmreinigung und -sanierung

Nachdem die wichtigsten Komponenten der Darmreinigung und Darmsanierung vorgestellt wurden, soll nun eine Anleitung gegeben werden, wie diese in der Praxis durchzuführen sind. Hierbei handelt es sich nur um eine exemplarische Vorgehensweise.

Radikale Darmreinigungen sind meist nicht empfehlenswert, besser eignet sich eine anhaltende Darmreinigung über zwei bis vier Wochen. Die genaue Dauer sowie die Intensität der Anwendung sollten jedoch mit dem Heilpraktiker individuell vereinbart werden. Sie richten sich nach Faktoren wie

  • dem Alter,
  • der körperlichen Verfassung oder
  • dem Lebensstil.

Wenn Sie an gesundheitlichen Problemen leiden, empfiehlt es sich nicht, eine Darmreinigung allein durchzuführen. Lassen Sie sich während der Kur von einem Heilpraktiker begleiten und fragen Sie nach einer genauen Anleitung.

Bei der folgenden Variante mithilfe von speziellen Shakes erfolgt eine Darmreinigung mit Hausmitteln. Die Darmflora wird gleichzeitig neu aufgebaut.

Zubereitung und Einnahme der Shakes:

  • Sofern nichts anderes auf der Packungsbeilage angegeben ist, mischen Sie einen halben Teelöffel Flohsamenpulver mit einem halben Löffel Zeolith und geben beides in ein Glas mit 200 Milliliter stillem Wasser. Wenn Sie merken, dass Sie das Getränk gut vertragen, können Sie die Dosis auf jeweils einen ganzen Teelöffel erhöhen.
  • Trinken Sie den Shake nach der Zubereitung rasch aus. Wenn Sie ihn länger stehen lassen, quellen die Zutaten auf und er nimmt die Konsistenz von Wackelpudding an.
  • Nachdem Sie das Glas geleert haben, nehmen Sie am besten noch ein Glas lauwarmes Wasser (ebenfalls 200 Milliliter) zu sich.

Wann Sie die Shakes trinken sollten:

  • Normalerweise werden pro Tag zwei Shakes empfohlen - einer morgens und einer abends.
  • Bereiten Sie diese etwa eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Essen zu.

Anleitung für eine achtwöchige Kur: Wie viele Shakes pro Tag?

Wenn Sie die Darmreinigung als Kur über mehrere Wochen gestalten möchten, können Sie die Anzahl der Gläser pro Tag während des Zeitverlaufs variieren:

  • Woche 1 bis 2: ein Shake
  • Woche 3 bis 6: zwei Shakes
  • Woche 7: drei Shakes
  • Woche 8: ein Shake

Optionale Ergänzungen bei einer Darmsanierung

Neben dem Basisprogramm kann eine Darmreinigung noch durch weitere Maßnahmen – je nach den individuellen Erwartungen an die Kur - ergänzt werden. Wohltuende Hausmittel für das Verdauungsorgan sind beispielsweise:

  • Sango Meeres Koralle: Die aus Japan stammende Koralle liefert einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen. Dadurch beugt sie nicht nur einem Kalzium- und Magnesiummangel vor, sondern wegen ihrer basischen Mineralstoffe auch einer Übersäuerung des Körpers.
  • Grapefruitkernextrakt: Vor allem Menschen, die häufig an Pilzinfektionen leiden, nehmen während der Darmsanierung gerne Tropfen dieses Extrakts ein – verdünnt in einem Glas Wasser. Zur genauen Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Gerstengraspulver: Es kann die Verdauung gleich auf mehrere Arten unterstützen. Es hemmt Entzündungen, unterstützt die Bildung einer gesunden Darmflora, reguliert den Wasserhaushalt und fördert die Regeneration der Darmschleimhaut.
  • Aloe vera: Der milchige Saft der Pflanze enthält sogenannte Anthranoide, die abführend wirken und die Entleerung des Darms beschleunigen können. In der Apotheke sind viele verschiedene Produkte mit den Inhaltsstoffen der Aloe vera erhältlich.
Bild 3: Aloe vera unterstützt den Darm - und kann begleitend bei einer Darmreinigung angewendet werden.

Die Auswahl an darmunterstützenden Mitteln in Drogerien oder der Apotheke ist riesig. Lassen Sie sich daher gut von einem Arzt oder Apotheker beraten. Je nach individuellen Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt Ihnen der Mediziner ein anderes Zusatzmittel.

Ernährung bei Darmreinigung: Worauf sollte geachtet werden?

Es bringt wenig, wenn bei einer Darmreinigung nicht auch auf die Ernährung geachtet und diese umgestellt wird – zumal ungesunde Essgewohnheiten eine solche Kur in vielen Fällen erst erforderlich machen. Das Essen spielt also eine zentrale Rolle. Aber auf was müssen Sie dabei achten?

Allgemein sollte während der Reinigungsphase auf Fertigprodukte verzichtet werden und vermehrt Gemüse sowie Obst auf dem Speiseplan stehen. Wer seine Kur noch intensiver gestalten möchte, kann während der Darmreinigung zudem eine basische Diät durchführen oder Fastentage einlegen.

Basische Ernährung: Einer „Übersäuerung“ entgegenwirken

In unserem Körper spielen sich ständig biochemische Vorgänge ab – unter anderem dann, wenn die zugeführten Nährstoffe in den Zellen verstoffwechselt werden. Damit alle Stoffwechselvorgänge reibungslos funktionieren, ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt notwendig.

Der pH-Wert ist ein gutes Maß, um anzugeben, wie basisch oder sauer etwas ist. Die Skala reicht von 0 (sehr sauer) bis 14 (stark basisch). Das Blut hat gewöhnlich einen Wert von circa 7,4 und liegt damit etwa in der Mitte.4

pH-Wert selbst messen

Ihren pH-Wert können Sie im Urin herausfinden. Die passenden Teststreifen finden Sie rezeptfrei in der Apotheke oder online.

Ein gesunder Körper reguliert den Säure-Basen-Haushalt normalerweise von alleine. Er kann ein Ungleichgewicht, beispielsweise über Puffermaßnahmen wie vermehrtes Schwitzen, ausgleichen. Verfechter der „Übersäuerungs-Theorie“ gehen jedoch davon aus, dass eine übermäßige Aufnahme saurer Lebensmittel dieses Gleichgewicht stört. Bisher gibt es hierfür jedoch noch keine wissenschaftlichen Beweise.

Beispiele für saure und basische Lebensmittel

saure Lebensmittelbasische Lebensmittel
  • Fleisch
  • Fisch
  • Weißmehlprodukte
  • Zucker und andere Süßigkeiten
  • Alkohol
  • Fast Food
  • fetthaltiger Käse
  • Getränke wie Cola, Limo, Energy-Drinks
  • Kaffee
  • Kartoffeln
  • Gemüse
  • Obst
  • Trockengemüse
  • Pilze
  • Nüsse
  • frische und getrocknete Kräuter
  • Buchweizen, Dinkel und Hirse
  • Buttermilch

Wer zur Unterstützung bei der Darmreinigung auf eine basische Ernährung setzen möchte, sollte daher auf saure Lebensmittel verzichten und basische Lebensmittel in den Speiseplan integrieren. Ein Heilpraktiker hilft Ihnen dabei, diesen aufzustellen.

Wichtig ist außerdem, viel zu trinken. Denn dadurch kann ebenfalls einer Übersäuerung des Körpers entgegengewirkt werden. Zu empfehlen sind etwa zwei bis drei Liter pro Tag. Zudem soll sogenanntes Basenpulver helfen, eine Übersäuerung zu vermeiden. Dabei handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel, die Mineralstoffe wie Natron, Kalium oder Kalzium enthalten. Aber Vorsicht: Viele Mediziner warnen vor einem unbedachten Gebrauch solcher Produkte. Da es durch die Einnahme auch zu einer Überversorgung mit Mineralstoffen und den damit verbundenen Vergiftungserscheinungen (beispielsweise Selenvergiftung) kommen kann, sollten Sie sich vorher mit einem Arzt oder Apotheker absprechen. Zu wenige dieser Stoffe im Körper können jedoch Mangelsymptome wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen bis hin zu Erkrankungen wie Blutarmut (Anämie) und Herzrhythmusstörungen verursachen.

Ernährung bei Darmreinigung – ein Fazit:

Viele Menschen denken bei einer Darmreinigung zeitgleich an eine basische Ernährung. Ob wirklich eine „Übersäuerung“ des Körpers möglich ist, wird von Medizinern jedoch kritisch gesehen. Informieren Sie sich besonders vor Gebrauch von Basenpulver über das Produkt.

Aber selbst, wenn eine positive Wirkung einer basischen Diät bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, gibt es Personen, die beispielsweise in Internetforen von positiven Effekten berichten. Das liegt womöglich unter anderem daran, dass eine basische Ernährung mit viel Obst und Gemüse als allgemein gesünder gilt.

Fastentage: Strikter Verzicht auf Essen während der Darmsanierung?

Die Dauer der Darmreinigung nutzen manche Menschen, um einige Tage Heilfasten zu betreiben und den Darm quasi „in Ruhe zu lassen“. Der Verzicht auf feste Nahrung gilt heute als anerkanntes Naturheilverfahren.3 Aus schulmedizinischer Sicht ist das Fasten – ebenso wie die basische Ernährung – jedoch umstritten.

Wer sich für das Fasten bei der Darmsanierung entscheidet, sollte auf jeden Fall …

  • … Absprache mit einem Arzt halten: Vor allem gesundheitsgeschwächten, untergewichtigen, älteren Menschen oder Kindern wird von einem kompletten Nahrungsverzicht abgeraten – ebenso wie schwangeren oder stillenden Frauen.
  • … sich dafür Ruhe gönnen: Das Entbehren stellt für den Körper eine Belastung dar, weshalb von einer Durchführung in ohnehin stressigen Zeiten abgeraten wird.
  • … ausreichend trinken: Neben der Zufuhr von Wasser empfehlen sich ebenso Gemüsebrühe oder Tee, damit der Blutzuckerspiegel nicht abstürzt.
„Fasten ist so alt wie die Völker der Erde"

Mit diesem Satz beschrieb Otto Buchinger 1935 sein Buch „Das Heilfasten". Neben dem gesundheitlichen Aspekt wird das Hungern von Menschen schon seit Jahrhunderten aus den verschiedensten Gründen durchgeführt. So sind Fastenzeiten beispielsweise ein Bestandteil vieler Religionen. Christen fasten vor Ostern 40 Tage lang, im Islam gibt es den Fastenmonat „Ramadan“, in dem Muslime erst nach Sonnenuntergang essen und trinken dürfen.

Welche unterschiedliche Fastenarten gibt es?

Die Anzahl an Fastenarten in der Naturheilkunde ist groß. Besonders häufig wählen Praktizierende jedoch Folgende:

  • Basenfasten: Hierbei dürfen über den Tag verteilt fünf kleinere Portionen eingenommen werden. Es sind jedoch nur basische Lebensmittel erlaubt.
  • Heilfasten (Teefasten): Diese Form des Verzichts ist sehr streng. Sie beschränkt sich ausschließlich auf die Zufuhr von Flüssigkeit (Mineralwasser, Gemüsebrühe oder Kräutertees).

Wem diese Ernährungsumstellungen während des Alltags zu viel sind, kann auch intermittierendes Fasten ausprobieren. Bei diesem Teilzeitprojekt verzichtet man beispielsweise nur zu bestimmten Tageszeiten (zum Beispiel ab 16 Uhr) aufs Essen oder führt das Fasten jeden zweiten Tag durch.

Tipps: So vermeiden Sie Hungerattacken während der Darmsanierung

Im Vergleich zum Hungern handelt es sich beim Fasten um einen freiwilligen Verzicht auf Nahrung. Dennoch kommen die meisten Menschen irgendwann zu dem Punkt, an dem sie nicht mehr so genau wissen, warum sie sich dem aussetzen. Der Bauch beginnt zu knurren und jedes Essen lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit diesen Tipps können Sie Hungerattacken während der Fastentage vorbeugen und den Verlockungen leichter widerstehen:

  • Tipp 1: Langsam in die Diät einsteigen
    Damit sich der Magen darauf vorbereiten kann, dass er in nächster Zeit weniger bekommt, sollten Sie bereits einige Wochen vor der Diät immer weniger essen. Durch eine Darmreinigung wird übrigens der Hunger-Reflex unterbrochen. Sie ist deshalb eine ideale Vorbereitung auf eine Fastenphase.
  • Tipp 2: Ablenkung
    Eigentlich handelt es sich dabei nicht wirklich um Hunger, sondern um Gelüste, die uns während einer Fastenzeit quälen. Egal, ob ein Spaziergang an der frischen Luft oder das Lesen eines schönen Buches – Ablenkung kann helfen.
  • Tipp 3: Belohnungen gönnen
    Konzertkarten, neue Kleidung – wer das Fasten durchhält, motiviert sich selbst, indem er sich beispielsweise im Anschluss etwas Schönes kauft.

Rufen Sie sich grundsätzlich stets in Erinnerung, dass es sich nur um einen vorrübergehenden Zustand handelt, der obendrein noch einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit haben soll. So fällt das „hungern“ vielleicht nicht ganz so schwer.

Mögliche Nebenwirkungen einer Darmreinigung

Eine Darmreinigung wird von jedem Menschen anders vertragen und so können auch gewisse Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Hierbei wird häufig von „Entgiftungskrisen“ gesprochen, die insbesondere in der ersten Phase auftreten. Typisch sind beispielsweise:

  • vermehrte Kopfschmerzen
  • Hautunreinheiten (Rötungen, Ausschläge)
  • Verdauungsprobleme (wie Blähungen oder Bauchschmerzen)

Tauchen solche Beschwerden auf, sollten Sie die Einnahme von abführenden Mitteln kurzzeitig unterbrechen und anschließend mit einer niedrigeren Dosierung fortfahren. Am besten, Sie halten Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker ab. Ganz wichtig ist, während der Darmreinigungs-Kur stets genügend zu trinken, um einer Dehydrierung vorzubeugen.

Medikamente und Darmsanierung? Am besten mit dem Arzt besprechen!

Die meisten oral (über den Mund) verabreichten Medikamente werden erst über die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes aufgenommen und an den Blutkreislauf weitergegeben, wo sie ihre Wirkung entfalten. Daher besteht bei einer Darmreinigung die Gefahr, dass Medikamente ihre Wirkung verlieren. Das kann beispielsweise auch bei der Antibabypille und Durchfall passieren.

Wer Medikamente verwendet und eine Darmsanierung durchführen möchte, sollte daher die Abführmittel oder Leinsamen-Shakes erst mit einem Abstand zu den Medikamenten einnehmen. Ansonsten können sie versehentlich „entfernt“ werden. Da jedes Präparat jedoch anders wirkt, ist es am besten, Sie fragen Ihren Arzt um Rat. Mögliche Wechselwirkungen (zum Beispiel mit Abführmitteln oder anderen ergänzenden Magen-Darm-Medikamenten) lassen sich so ausschließen.

Während Schwangerschaft und Stillzeit lieber keine Darmreinigung

Gerade in der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Verdauungsproblemen. In dieser Zeit befassen sich werdende Mütter oft intensiv mit ihrem Körper. Da ist es nicht verwunderlich, dass Themen wie eine Darmreinigung oder Darmsanierung aufkommen können, jedoch ist eine solche Kur während dieser Zeit nicht zu empfehlen.

Zum einen sind viele abführende Mittel während der Schwangerschaft nicht erlaubt. Zum anderen stellt eine Darmreinigung immer eine körperliche Belastung dar. Mit der totalen Entleerung des Darminhalts gehen neben der Flüssigkeit wichtige Nährstoffe verloren. Zudem wird eine Darmsanierung meist mit einer leichten Form der Ernährung, oft sogar mit Fastenphasen verbunden. Normalerweise sind solche kurzen Mineralstoffengpässe nicht problematisch – die Speicher werden nach kurzer Zeit wieder ausreichend aufgefüllt.Werdende Mütter und Frauen, die stillen, benötigen sogar noch mehr Nährstoffe, um eine gesunde Entwicklung ihres Babys gewährleisten zu können.

Wichtig:

Da eine Darmreinigung bei Schwangeren eine Doppelbelastung darstellt, ist davon dringend abzuraten. Ebenso sollte im Verlauf der Stillzeit keine Entschlackung, Heilfasten oder sonstige Umstellung der Ernährung durchgeführt werden, da über die Mutter auch das Baby mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden muss. Gegen eine Darmsanierung einige Monate vor einer geplanten Schwangerschaft ist – nach vorheriger Absprache mit dem Frauenarzt – nichts einzuwenden.

Darmreinigung und -sanierung: Die F.-X.-Mayr-Kur inklusive Anleitung

Eine mittlerweile weit verbreitete Darmreinigungs-Kur stammt von dem ehemaligen Arzt Franz Xaver Mayr (1875–1965). Er vertrat die Auffassung, dass ein kurzfristiges Fasten beziehungsweise eine monotone Kost gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Insbesondere die sogenannte Milch-Semmel-Kur (Milch-Brötchen-Kur) wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Der Gedanke hinter dieser Maßnahme ist, dass das Essen der trockenen Brötchen das Kauen trainiert und somit die Verdauung fördert. Mittlerweile gibt es verschiedene Varianten und Abstufungen der ursprünglichen Kur:

  • Milch-Semmel-Diät (auch mit alternativen Produkten wie Joghurt, Mandel- oder Sojamilch durchführbar)
  • strenges Heilfasten
  • milde Schonkost

Egal, ob Sie sich für die Milch-Semmel-Diät oder Schonkost entscheiden: Nach der Kur von F.-X.-Mayr ist es grundsätzlich wichtig, sich beim Essen viel Zeit zu nehmen und lange zu kauen. Jeder Biss wird bewusst genossen. Sobald das Sättigungsgefühl einsetzt, gilt das Essen als beendet. Neben einer Schonung des Magens sowie Darms streben Praktizierende eine längerfristige Änderung der Essgewohnheiten an.

So funktioniert die Darmsanierung nach F.-X.-Mayr – eine Anleitung

Sie können die F.-X.-Mayr-Kur individuell nach den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen anpassen. Die Kur wird stationär in speziellen Mayr-Kurkliniken, ambulant unter Aufsicht ausgebildeter Mayr-Ärzte oder im Selbstversuch durchgeführt. Gemein haben alle Kuren der Darmreinigung jedoch folgende Punkte, die Sie täglich im Idealfall nach dieser Anleitung einhalten:

  1. Nach dem Aufstehen trinken Sie ein Glas warmes Wasser (etwa einen Viertelliter) und fügen diesem einen Löffel Bittersalz oder Basenpulver hinzu.

  2. Anschließend folgt ein kurzes Bewegungstraining. Infrage kommen beispielsweise Gymnastik oder eine kleine Runde Joggen.

  3. Nach dem Sport geht es unter die Dusche. Um die Durchblutung zu fördern, wechseln Sie die Wassertemperatur zwischen heiß und kalt.

  4. Nun können Sie ein leichtes Frühstück einnehmen beziehungsweise einen Tee (zum Beispiel Lindenblüten, Fenchel oder Schafgarbe) trinken.

  5. Unmittelbar vor dem Mittagessen sollten Sie sich etwas ausruhen. Sanfte Bauchmassagen oder eine Wärmflasche wirken zusätzlich entspannend.

  6. Zum Mittagessen nehmen Sie – je nach gewählter Diät – einen Kräutertee, eine klare Gemüsebrühe oder eine leichte Kost ein.

  7. Abends trinken Sie ebenfalls schluckweise den empfohlenen Kräutertee und essen dazu noch eine Kleinigkeit (zum Beispiel ein Brötchen).

  8. Führen Sie direkt vor dem Schlafengehen noch einmal eine Wechseldusche durch, dann gehen Sie so bald wie möglich ins Bett.

Achten Sie darauf, tagsüber stets genügend zu trinken. Je nach gewähltem Ablauf der Kur werden zwei bis vier Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen.

Wie lange dauert eine F.-X.-Mayr-Kur?

Die Dauer der Behandlung beträgt am besten mindestens drei Wochen. Nur so kann eine tiefgreifende Wirkung erzielt werden. Unter Umständen sind zwischendurch aber auch „Mini-Kuren“ (zum Beispiel über das Wochenende) sinnvoll.4

Das sollten Sie bei der F.-X.-Mayr-Kur beachten

Innerhalb einer Woche zehn Kilogramm Gewicht verlieren und alle Gesundheitsbeschwerden heilen – bei der F.-X.-Mayr-Kur sowie bei jeder anderen Methode der Darmreinigung sind solche falschen Erwartungen kontraproduktiv. Nicht die Gewichtsabnahme steht im Fokus einer solchen Kur, sondern die Reinigung des Körpers. Abnehmen ist höchstens ein positiver Nebeneffekt, meist hält der Gewichtsverlust jedoch nur kurzfristig an.

Wichtig bei jeder F.-X.-Mayr-Kur:

  • Die richtige Diätform: Eine zu „harte“, aber auch zu „lasche“ Diät nimmt für gewöhnlich schnell die Motivation für die Darmsanierung. Informieren Sie sich daher vorher gut über die verschiedenen Möglichkeiten.
  • Aufnahme von Mineralien: Sorgen Sie während der Kur für genügend Nährstoffe zum Beispiel mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln. Nach der Diät können Sie mit einer gesunden und ausgeglichenen Ernährung für die nötigen Vitalstoffe sorgen.
  • Sport während der Darmsanierung: Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der F.-X.-Mayr-Kur. Jedoch sollten Sie sich nicht überanstrengen – insbesondere da der Körper durch die Diät bereits ohnehin beansprucht wird. Geeignet sind sanfte Sportarten wie Yoga, Nordic Walking oder Schwimmen.
  • Meiden Sie Stress: Eine Darmreinigung ist nichts, was einfach so „nebenbei“ durchgeführt wird. Sie sollten die Zeit nutzen, um zusätzlich intensiv „loslassen“ zu können und nicht nur den Darm, sondern auch den Kopf wieder freizubekommen.

Es kommt während einer Kur mitunter immer mal wieder zu kleineren Krisen, in denen die Versuchung eines Abbruchs der Behandlung groß ist. Nehmen Sie diese Herausforderung an. Am Ende werden Sie stolz sein, wenn Sie die Kur durchgezogen haben.

Nach der Darmsanierung: Was jetzt?

Die Darmreinigung und der Wiederaufbau mit probiotischen Mitteln sind geschafft – und nun? Im besten Fall fühlen Sie sich jetzt im Allgemeinen etwas besser. Um langfristige Erfolge mit der Darmsanierung zu erzielen, ist es jedoch wichtig, nicht sofort wieder in alte Ernährungsmuster zurückzufallen. Versuchen Sie stattdessen, einige Maßnahmen beizubehalten. Dazu gehören beispielsweise

  • sich bewusst viel Zeit beim Essen zu nehmen,
  • gründlich zu kauen und
  • Speisen mit allen Sinnen zu genießen.

Viel trinken und ausreichend Bewegung sind ebenfalls Teil einer gut funktionierenden Verdauung und sollten zu einem festen Bestandteil des Alltags werden.

Miriam Och
Mail schreiben
Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin
Melissa Minnameier
Mail schreiben
Medizinredakteurin