Sodbrennen: Ursachen, Symptome und Behandlung

Im Besonderen zur Weihnachtszeit oder bei anderen großen Familienfesten gibt es einen reichlich gedeckten Tisch mit zahlreich Schlemmereien darauf. Das Problem dabei ist, dass der menschliche Organismus solche Unmengen an Essen nicht einfach wegsteckt und Warnsignale sendet, dass es genug ist: Sodbrennen ist solch ein typisches Anzeichen. Die wichtigsten Informationen zum Thema Sodbrennen haben wir für Sie zusammengefasst.

Sodbrennen: Die Ursachen

Zu große Mengen an fettigen Essen können Sodbrennen verursachen

Grundsätzlich existiert eine Vielzahl von Ursachen für Sodbrennen. Die zu viel produzierte Magensäure steigt aus unterschiedlichen Gründen nach oben zurück in die Speiseröhre, wo diese die bekannten Beschwerden hervorruft. Dabei spielen Verhaltensweisen meist eine wesentliche Rolle in der Entstehung des schmerzhaften Druckgefühls, das häufig im oberen Bereich des Brustkorbs angesiedelt ist. Sodbrennen folgt oftmals auf ein zu fettes oder reichhaltiges Essen. Auch der Konsum von Alkohol und Nikotin gelten als potenzielle Auslöser von Sodbrennen.

Ebenso gibt es viele Krankheiten, die Sodbrennen als Merkmal aufweisen und deren Entstehen vom oben beschriebenen Verhalten – im Zusammenspiel mit anderen Ursachen – begünstigt wird. Dazu gehören beispielsweise:

Viele von uns nehmen zudem regelmäßig Medikamente gegen bestimmte Leiden ein. Nicht selten weisen diese Präparate, wie zum Beispiel Steroide, Antibiotika oder Herz-Kreislauf-Medikamente, unerwünschte Nebenwirkungen auf, wovon Sodbrennen ein sehr häufiges ist. Auch Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel verursachen Sodbrennen. Prüfen Sie deshalb genau, was Sie vertragen und was nicht. Und verzichten Sie im Zweifel lieber auf Nahrung, die Sodbrennen nach sich ziehen könnte.

Die eigenen Lebensgewohnheiten können das Auftreten von Sodbrennen beschleunigen. Sollten Sie also regelmäßig zu fett und zu viel essen, dazu noch rauchen und Alkohol trinken, erhöht sich Ihr Risiko an Sodbrennen zu leiden. Auch Stress im Alltag kann zu Sodbrennen führen, da man Belastungen nicht mehr so einfach wegsteckt. Versuchen Sie daher insgesamt bewusster zu leben und Dinge zu meiden, die Ihrer Gesundheit schaden – dies ist eine effektive Vorsorge gegen Sodbrennen.

Welche Symptome sind mit Sodbrennen verbunden?

Sodbrennen kann darüber hinaus mit anderen Symptomen verbunden sein. In einigen Fällen ist das Ausdruck von Erkrankungen – nicht nur im Magen-Darm-Bereich.

  • Sodbrennen wird oftmals von saurem Aufstoßen begleitet, also dem Zurückfließen von Speisebrei und Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre. Dies ist beispielsweise ein charakteristisches Symptom der Refluxkrankheit, aber ebenso beim Zwerchfellbruch oder einer Entzündung der Speiseöhre.
  • Bei der Refluxkrankheit kommen als weitere Symptome neben dem Sodbrennen noch Heiserkeit und/oder Husten hinzu.
  • Das begleitende Völlegefühl ist typisch bei Sodbrennen, das auf zu viel Essen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten basiert. Daneben kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.
  • Magenschmerzen treten vor allem im Zusammenhang mit einer Gastritis oder einem Magengeschwür auf.
  • Kennzeichnend für einen Reizmagen sind – neben Sodbrennen – vor allen Dingen Magenschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl.

Wenn Sodbrennen länger anhält oder weitere Symptome hinzukommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

So wird Sodbrennen behandelt

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Iberogast bei Sodbrennen

Eine effektive Behandlung von Sodbrennen basiert grundsätzlich auf einer fundierten Diagnose. Das bedeutet, dass man sich jeden Einzelfall von Sodbrennen genau anschauen und die Fragen danach beantworten muss, welche Ursache Sodbrennen hat und welche weiteren Symptome damit verbunden sind. Denn erst, wenn man dieses Wissen hat, kann man die notwendigen Maßnahmen zum Kurieren der Beschwerden in die Wege leiten, wie:

  • Das Einnehmen von Medikamenten gegen Sodbrennen, wie Antazida, H2-Blocker oder Protonenpumpenhemmer. Diese weisen meist eine säurehemmende Wirkung auf oder neutralisieren die Magensäure und sorgen so dafür, dass das lästige Brennen beendet wird.
  • In minderschweren Fällen hilft die sogenannte Vermeidungsstrategie bereits aus, Sodbrennen zu verhindern und gleichzeitig Magen-Darm-Erkrankungen vorzubeugen. Verzichten Sie entsprechend auf zu fettes Essen, Alkohol und Zigaretten sowie auf zu üppige Mahlzeiten. Berücksichtigen Sie darüber hinaus unbedingt Nebenwirkungen Ihrer Medikamente und Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln, da auch dies zu Sodbrennen führen kann.
  • Oder nutzen Sie Hausmittel in der Behandlung von Sodbrennen: Zum Beispiel das Trinken von Enziantee oder in Wasser aufgelöster Heilerde sollen die Beschwerden wieder beenden.
Welche Mittel gegen Sodbrennen gibt es?
Medikamente oder Hausmittel? Bei Sodbrennen können Sie auf beide Möglichkeiten zurückgreifen. Erfahren Sie, welche es genau gibt und wie diese wirken.
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