Reizdarm Was ist das?


Die Erkrankung gehört zu den häufigsten Magen-Darm-Leiden: In Deutschland haben schätzungsweise bis zu 12 Millionen Menschen eine chronische Darmreizung.1 Wenn ein Patient an einem Reizdarmsyndrom (RDS) leidet, passiert der Nahrungsbrei den Magen-Darm-Trakt entweder zu schnell oder zu langsam – das heißt, die Funktion des Darms ist beeinträchtigt.

Darum findet die Bezeichnung „Syndrom“ Verwendung

Die Symptome von Reizdarm und Reizmagen überschneiden sich teilweise. Da sie nicht immer eindeutig voneinander abzugrenzen sind, hat sich der Oberbegriff des Reizdarmsyndroms etabliert. Durch die Bezeichnung als „Syndrom“ schließt der Reizdarm mehrere Symptome im Magen- und Darmbereich ein, die gleichzeitig auftreten können.

Im Übrigen gibt es viele Namen für das Reizdarmsyndrom:

  • Irritables Darmsyndrom (IDS)
  • Reizkolon
  • Colon irritabile
  • Nervöser Darm

Englischsprachige Mediziner sprechen vom Irritable Bowel Syndrome (IBS).

Orientierungshilfe: Wie lässt sich ein Reizdarm erkennen?


Folgende Kriterien kommen infrage:

  • Es treten chronische – das heißt länger als drei Monate anhaltende – Krankheitszeichen auf.3
  • Die Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen enorm, weswegen sie schließlich Hilfe suchen.
  • Andere, organische Krankheiten sind ausgeschlossen.

Das Erkennen dieser Erkrankung ist nicht ganz einfach. Denn die Krankheitszeichen können sich von Patient zu Patient unterscheiden – daher ist auch die Dauer einer Krankschreibung immer verschieden. Kennzeichnend ist jedoch, dass Symptome wie Durchfall sehr häufig beziehungsweise chronisch in Erscheinung treten. Nur durch eine gründliche ärztliche Untersuchung kann ein Arzt feststellen, ob die Beschwerden nicht doch eine andere Krankheit wie Morbus Crohn als Ursache haben.

Reizdarm – wie lange haben Patienten Beschwerden?

Bei vielen Menschen beginnen die Symptome zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und halten mehrere Monate oder gar Jahre lang an.2 Manche Menschen leiden ihr gesamtes Leben unter einem Reizdarmsyndrom.

Meist klingen die Reizdarmsymptome nach dem Stuhlgang etwas ab. Unabhängig davon, welche Unannehmlichkeiten überwiegen, treten diese beim Reizdarm in der Regel tagsüber auf und bessern sich nachts. Nächtliche Beschwerden hingegen sind ein Hinweis, dass es sich um eine andere Erkrankung handeln könnte.

Welche Symptome bestehen beim Reizdarm?


Meist äußert sich das Reizdarmsyndrom durch folgende Symptome:

  • schleimiger Stuhl
  • Gefühl der nicht vollständigen Darmentleerung
  • Verstopfung

Die Symptome eines Reizdarms schwanken in ihrer Stärke und geben zeitweise auch einmal ganz Ruhe. Die Krankheit verläuft sehr individuell. Bei einigen Menschen überwiegen einzelne Symptome, bei anderen treten mehrere Beschwerden gleichzeitig auf oder wechseln sich ab.

Therapie: Wie kann der nervöse Darm behandelt werden?

In unserem Ratgebertext zum Thema Behandlung eines Reizdarms, lesen Sie Wissenswertes über Therapie, Medikamente – auch pflanzliche – und homöopathische Mittel.

Wo und wie treten Schmerzen und andere Symptome beim Reizdarm in Erscheinung?

Manche Menschen mit einem Reizdarmsyndrom leiden gelegentlich unter Schmerzen in der Magen-Darm-Gegend, wie Bauchschmerzen, die die Lebensqualität kaum oder nur kurz belasten. Andere haben so starke, schmerzhafte Durchfälle, dass sie sich immer in der Nähe einer Toilette aufhalten wollen und deshalb auf Treffen und Unternehmungen außerhalb der gewohnten Umgebung verzichten.

Dieser Rückzug aus dem sozialen Leben kann auf Dauer negative Auswirkungen auf Psyche und Körper haben: Der Reizdarm ist eine Krankheit, die häufig zusammen mit Depressionen oder chronischer Erschöpfung auftritt.

Darum kommt es zu Blähungen

Blähungen gehören zum ganz normalen Verdauungsvorgang. Ist die Verdauungsfunktion wie beim Reizdarmsyndrom gestört, kann es jedoch passieren, dass sich übermäßig viele Gase bilden. Diese drücken gegen die Darmwand und blähen sie auf.

Die Folge sind starke, krampfartige Bauchschmerzen. Da der Dickdarm wie ein großes umgekehrtes „U“ den gesamten Dünndarm umrahmt, können diese Bauchschmerzen praktisch im gesamten Bauchbereich auftreten und zum Beispiel auch die Form von Seitenstechen annehmen.

Stuhlveränderungen sind typisch beim Reizdarmsyndrom

Ist die Darmfunktion gestört, wirkt sich das meist direkt auf den Stuhlgang aus. Der Stuhl ist weich bis flüssig und Betroffene müssen mehrmals täglich die Toilette aufsuchen.

Die Darmerkrankung kann aber auch genau das Gegenteil bewirken: Ist die Verdauung verlangsamt, entsteht eine Verstopfung. Dabei ist der Stuhl sehr hart, was zusätzliche Schmerzen beim Ausscheiden verursacht. Der Stuhlgang findet in diesem Fall meist seltener als gewohnt statt.

Neben dem Durchfall- und dem Verstopfungstyp gibt es auch den Reizdarmtyp mit gemischtem Stuhlverhalten. Hier wechseln sich Diarrhö und Verstopfung ab. Manchmal treten beide Reizdarmsyndrom-Erscheinungen sogar innerhalb desselben Tages auf.

Die drei Stuhlveränderungstypen

  • RDS-D: Reizdarmsyndrom mit Durchfällen
  • RDS-O: Reizdarmsyndrom mit Verstopfung/Obstipation
  • RDS-M: Reizdarmsyndrom mit Diarrhö und Verstopfung im Wechsel

All diese Varianten kommen übrigens gleich oft bei Betroffenen vor.3

Reizdarm Wann sollten Sie mit Ihren Symptomen zum Arzt?

Schon beim grundsätzlichen Verdacht vom Reizdarmsyndrom betroffen zu sein, ist eine medizinische Untersuchung ratsam. Gehen Sie außerdem unbedingt in eine Praxis bei:

  • sehr starken Beschwerden,
  • ausbleibendem Stuhlgang,

Die Verdauung kann durch viele verschiedene Faktoren gestört werden, wie Krankheitserreger, unverträgliche Nahrungsmittel oder Stress. Ist der Auslöser für die Beschwerden nicht offensichtlich und halten die Unannehmlichkeiten länger als eine Woche lang an, empfiehlt sich daher eine medizinische Abklärung der Hintergründe. Nach vier Wochen mit Krankheitssymptomen muss der Gang zum Fachmann beziehungsweise eine Behandlung erfolgen.5

Was sind die Ursachen eines Reizdarms?


Die Ursachen auf einen Blick:

  • Eine gestörte Darmflora macht den Körper anfälliger für Infekte, die als mögliche Auslöser infrage kommen.
  • Eine durchlässige Darmbarriere spielt möglicherweise ebenfalls eine Rolle.
  • Reizdarmpatienten reagieren empfindlich, auch auf normale Verdauungsvorgänge: Eine gestörte Schmerzwahrnehmung kann dahinterstecken.
  • Eine gewisse Auswirkung haben möglicherweise auch psychische Faktoren.

Ganz genau wissen die Experten jedoch noch nicht, ob sie mit ihren Vermutungen bezüglich der Ursachen und Auslöser richtig liegen. Viele Frage sind noch offen.

Ist eine gestörte Darmflora Auslöser für einen Reizdarm?

Ein Reizdarm kann durch eine gestörte Darmflora oder eine durchlässige Darmbarriere verursacht werden

Der Darm des Menschen ist von zahlreichen Mikroorganismen besiedelt, die verschiedene Funktionen bei der Verdauung übernehmen. Von der Anregung der Darmbewegung (Darmperistaltik) über die Versorgung mit Vitaminen bis hin zur Produktion von Fettsäuren – die kleinen Helfer leisten vieles.

Interessant:

Die Gesamtheit der vor allem im Dickdarm angesiedelten Mikroorganismen bezeichnen Fachmänner als Darmflora. Meist sind das Bakterien der Gruppen Enterobacteriaceae (insbesondere Escherichia coli), Enterococcus, Bacillus sowie Bacteroides.

Vor allem die Nahrung beeinflusst die Darmflora. Bakterien und andere schädliche Organismen können aber auch aus anderen Teilen des Körpers in den Darm eindringen und die Darmflora stören.

Nimmt der Anteil von Krankheitserregern im Verhältnis zu den „guten“ Mikroorganismen zu, gerät das fein aufeinander abgestimmte System der Darmflora aus der Balance. Das beeinträchtigt die Verdauungsfunktion, kann Entzündungen auslösen und zieht eine Reaktion des Immunsystems nach sich. Dies ruft vermutlich einen Reizdarm hervor.

Studien legen zudem nahe, dass eine Magen-Darm-Infektion zu den möglichen Ursprüngen gehört. Das Risiko, nach einer solchen Infektion an Reizdarm zu erkranken, ist um das Drei- bis Zwölffache erhöht.6

Beschädigte Darmbarriere – ein möglicher Reizdarmhintergrund

Bei vielen Patienten ist die Darmbarriere beschädigt. Wissenschaftler vermuten, dass dies zu den häufigsten Ursachen der Krankheit zählt. Die Zellen der Darmschleimhaut sind normalerweise über Haftbrücken eng miteinander verbunden, damit keine Fremdstoffe von außen in den Darm dringen. Werden diese Haftbrücken beschädigt – und die Darmwand dadurch durchlässiger –, können Krankheitserreger leichter eindringen und die Darmflora verändert sich. Warum der Organismus Haftbarrieren aufbaut und ob die Ursachen genetisch sind oder andere Gründe haben, ist nicht bekannt.

Lactulose-Mannitol-Test

Ob eine Störung der Darmbarriere vorliegt, lässt sich mithilfe eines Lactulose-Mannitol-Tests feststellen. Lactulose und Mannitol sind Zucker, die der menschliche Körper nicht abbauen kann. Während Mannitol über die Darmzellen ins Blut und in den Urin gelangt, nutzt Lactulose Zellzwischenräume. Bei einer voll funktionsfähigen Darmwand gelangt nur begrenzt Lactulose ins Blut. Das heißt im Umkehrschluss: Wird beim Test ein hoher Lactulose-Anteil im Urin festgestellt, deutet das auf eine Störung der Darmbarriere hin.

Weiterer Risikofaktor Serotoninhaushalt und Reizdarm

Der Serotoninhaushalt zählt zu den weiteren Reizdarmrisikofaktoren. Serotonin ist ein Hormon, das im Organismus vielfältig wirkt. So steuert es unter anderem die Muskelbewegungen im Magen-Darm-Trakt, die für ein gutes Durchmischen des Nahrungsbreies und den Weitertrangsport sorgen.

Beim Reizdarm ziehen sich die Muskeln zu schnell oder zu langsam zusammen, sodass es zu Diarrhö oder Verstopfung kommt. Kontrahieren die Muskeln heftig, entstehen Bauchkrämpfe. Neben der Steuerung der Muskelbewegungen beeinflusst Serotonin auch das Schmerzempfinden. Reizdarmpatienten mit vermehrter Serotoninausschüttung nehmen deshalb die Vorgänge im Darm möglicherweise auch noch verstärkt wahr.

Reizdarm Ein psychisches Problem?

Eines steht fest: Betroffene bilden sich die Symptome eines Reizdarms nicht ein. Auch ist der Reizdarm keine psychische Erkrankung.

Dennoch spielen Stress, starke Emotionen oder andere psychische Faktoren als Auslöser der Erkrankung vermutlich eine Rolle. Betroffene berichten davon, dass Diarrhö oder Bauchweh sich bei psychischer Belastung verstärken. Das gezielte Reduzieren von Stress und Trainieren von Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga tragen daher bei manchen Betroffenen zur Linderung der Krankheitszeichen bei.

So stellen Mediziner die Diagnose


Zur Ursachenermittlung dienen unter anderem:

Bei entsprechenden Krankheitszeichen ist es wichtig, einen Experten aufzusuchen. Nur er ist in der Lage, die Diagnose „Reizdarm“ sicher zu stellen und die nötige Behandlung einzuleiten.

Wer diagnostiziert einen Reizdarm?

Der richtige Facharzt ist ein sogenannter Gastroenterologe. Er ist auf den Bereich des Darms spezialisiert und kann einen verlässlichen Krankheitsbefund vorlegen.

Erster Schritt zur Diagnose des Reizdarmes: Das Patientengespräch

Wichtige Erkenntnisse zieht der Gastroenterologe aus der ausführlichen Befragung (Anamnese) seines Patienten. Konkret interessieren den Mediziner die Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Belastungen treten genau auf?
  • Wann und wie lange?
  • Bestehen Schmerzen und wenn ja, wo?
  • Wie sind die derzeitigen Lebensumstände?

Des Weiteren erfasst der Fachmann frühere Erkrankungen wie einen Darminfekt, etwaige Operationen und die Krankheitsgeschichte der Familie.

Aha – darum wird nach der Ernährung gefragt:

Besonderer Bedeutung kommt ebenfalls dem Thema Ernährung zu. Oder anders gesagt, ob der Erkrankte einen Zusammenhang zwischen den Beschwerden und bestimmten Nahrungsmitteln beobachtet hat. Der Grund: Dies ist möglicherweise ein Hinweis auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (zum Beispiel gegen Laktose). Ernährungstagebücher können dabei helfen, unverträglichen Lebensmitteln auf die Spur zu kommen.

Zweiter Schritt zur Diagnose des Reizdarmes: Ausschlussdiagnose

Im Anschluss an das Patientengespräch müssen alle anderen möglichen Ursachen für die Komplikationen ausgeschlossen werden. Die genaue Vorgehensweise des Arztes richtet sich dabei vor allem nach den Hauptsymptomen. Durchfall ist beispielsweise auch eine typische Folge einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

Was hinter den lästigen Symptomen stecken kann:

  • Durchfall: entzündliche Darmerkrankungen, Parasiten, chronische Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Blindsacksyndrom (bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms zum Beispiel nach einer Darmoperation), Medikamenten- oder Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • BauchschmerzenMorbus Crohn, Geschwürleiden, Tumore, Darmstenose (Verengung des Darms)
  • Verstopfung: Schilddrüsenunterfunktion, chronische Beschwerden durch Divertikel(Ausstülpungen der Darmwand), Medikamentennebenwirkung
  • Blähungen: Blindsacksyndrom, Laktose- oder Fruktosemalabsorption (mangelnde Aufnahme aus dem Speisebrei)

Zur Überprüfung, welche Ursache hinter den Symptomen steckt und um das Reizdarmsyndrom auszuschließen, stehen dem Gastroenterologen folgende Diagnoseverfahren zur Verfügung:

  • Körperliche Untersuchung: Dabei tastet der Arzt vorsichtig die Bauchregion ab. Dadurch sind eventuelle Schmerzstellen oder auch Verhärtungen aufspürbar, die zum Beispiel auf Divertikel hinweisen. Divertikel sind sackförmige Ausstülpungen an der Darmwand, die sich oftmals entzünden und dadurch Beschwerden verursachen.
  • Bildgebende Verfahren: Ein Ultraschall bietet dafür eine gute Möglichkeit. Durch ihn lassen sich krankhaft veränderte Zustände im Darm wie etwa eine Blinddarmentzündung erkennen. Die wohl wichtigste Methode zur Untersuchung stellt jedoch die Darmspiegelung dar. Hierbei führt der Experte ein schlauchartiges Gerät (Endoskop), an dem eine kleine Kamera befestigt ist, über den After in den Darm ein, um die Darmschleimhaut zu betrachten. Etwas seltener kommen Computer- oder Magnetresonanztomografien für einen Blick ins Körperinnere zum Einsatz.
  • Laboruntersuchungen: Mittels Untersuchungen des Blutes im Labor lassen sich Entzündungen oder Blutungen im Darm feststellen. Stuhlproben zeigen, ob sich verstecktes Blut im Stuhl (das nicht mit bloßen Augen sichtbar ist) befindet.
  • Tests auf Unverträglichkeiten: Zur Überprüfung, ob eine Intoleranz gegenüber Kohlenhydraten, Laktose, Fruktose oder Sorbit (Zuckeralkohol; in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln) vorliegt, führen Ärzte beispielsweise einen H2-Atemtest durch. Je nach Verdacht verabreichen sie einem Erkrankten eine Zuckerart und messen nach kurzer Zeit den Wasserstoffgehalt in der Ausatmungsluft. Steigt dieser nach etwa 120 Minuten an, ist das ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit. Erhöht er sich bereits nach einer halben Stunde bis Stunde, deutet das auf eine bakterielle Fehlbesiedlung des Darms hin.7 Die Darmflora ist mit vielen verschiedenen Bakterien besiedelt, die ein dynamisches Ökosystem bilden. Durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Entzündungen kann sich die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm verändern und Blähungen und Co. verursachen.

Wurden alle anderen Ursachen ausgeschlossen, kann die Diagnose Reizdarm zu 95 Prozent als gesichert angesehen werden.8 Kommen keine neuen Problematiken hinzu, ist eine Diagnosewiederholung in der Regel nicht notwendig.

Aufgrund ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin kennt Regina Brandt Krankenhäuser auch hinter den Kulissen. Durch ihr Studium der Sprach- und Kommunikationswissenschaften vermischen sich bei kanyo® ihre Kenntnisse in Sachen Online-Redaktion, Medizin und Kommunikation. Regina Lopes Bombinho Brandt Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin kanyo® mehr erfahren
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