Übelkeit am Morgen – Leiden vor dem Frühstück

Bereits mit Übelkeit aufwachen – ein schlimmerer Start in den Tag ist fast nicht möglich. Schon beim Aufstehen fühlt man sich elend und möchte sich am liebsten wieder unter der Bettdecke verkriechen. Vor allem wenn Übelkeit morgens auftritt, können für Betroffene tägliche Aufgaben zu einer regelrechten Qual werden. Aber warum werden viele Menschen vor allem am Morgen von Übelkeit geplagt? Und was hilft in diesem Fall am besten? Erfahren Sie es hier!

Ursachen für Übelkeit am Morgen

Übelkeit am Morgen kann auch andere Ursachen als eine Schwangerschaft haben.

Bei Übelkeit am Morgen denkt man vor allem an eine Schwangerschaft, weil vielen Schwangeren gerade nach dem Aufstehen schlecht ist und sie sich häufig übergeben müssen. Übelkeit kann aber auch zahlreiche weitere Ursachen haben.

Wurde zum Beispiel am Abend vor dem Schlafengehen sehr üppig und fettig gegessen, drückt die Mahlzeit oft noch am nächsten Morgen noch schwer auf den Magen, weil die große Portion erst einmal verdaut werden muss. Wer am Abend zuvor zu tief ins Glas geschaut hat, bekommt am nächsten Tag ebenfalls oft die Quittung dafür. Neben Kopfschmerzen ist Übelkeit am nächsten Morgen typisch nach einer durchzechten Nacht. Gegen den Kater hilft vor allem viel Trinken und – auch wenn es schwerfällt – Bewegung an der frischen Luft.

Außerdem zählen psychische Probleme zu den möglichen Auslösern von Übelkeit am Morgen, etwa wenn an dem Tag eine schwere Prüfung oder ein Gespräch mit dem Chef ansteht. In diesen Fällen können Entspannungsmusik, Meditationstechniken oder ein Tee den aufgewühlten Magen beruhigen.

Übelkeit durch Hunger?
Auch ein leerer Magen kann Übelkeit auslösen. In diesem Fall ist das flaue Gefühl ein Signal des Körpers, dass er wieder Flüssigkeit und Nahrung für neue Energie benötigt. Nach einem leichten Snack verschwindet die Übelkeit meist schnell wieder.

- Anzeige -

Iberogast bei Magenbeschwerden

Morgenübelkeit in der Schwangerschaft

Viele schwangere Frauen leiden an Morgenübelkeit. Etwa acht von zehn Schwangeren müssen sich vor allem in der vierten bis zehnten Schwangerschaftswoche morgens mit Übelkeit herumschlagen oder sogar erbrechen.1 Dabei tritt Übelkeit von Frau zu Frau unterschiedlich auf: Während einige nur von einem flauen Magen berichten, ist anderen speiübel zumute. Obwohl die Schwangerschaft vor allem mit Morgenübelkeit in Verbindung gebracht wird, ist vielen werdenden Müttern häufig auch zu anderen Tageszeiten schlecht.

Müssen sich Betroffene mehrmals übergeben, ist viel Trinken wichtig, um einen Flüssigkeitsmangel zu verhindern. Außerdem kann es notwendig sein, wichtige Nährstoffe, die der Körper verliert, mit Trinkelektrolyten zuzuführen. Das sollten schwangere Frauen jedoch am besten mit ihrem Frauenarzt besprechen.

Gut zu wissen:
Übelkeit ist für schwangere Frauen zwar unangenehm, aber in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Mediziner gehen davon aus, dass Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit der hormonellen Umstellung des Körpers stehen.

Tipps gegen Übelkeit am Morgen

Es gibt einige Tipps und Hausmittel, die sich gegen Übelkeit bewährt haben. Dazu gehören beispielsweise magenberuhigende Tees wie Kamille-, Pfefferminz- und Fencheltee. Und auch Ingwer wird als wahres Wundermittel bei Übelkeit eingesetzt, weil die Bitterstoffe der Wurzel den Brechreiz unterdrücken und die Verdauung fördern.

Bei Übelkeit am Morgen können Sie folgende Tipps ausprobieren:

  • Essen Sie nicht zu fettige und große Mahlzeiten am Abend. Wenn Sie morgens bereits mit einem flauen Gefühl im Bauch aufwachen, sollten Sie allgemein große Portionen meiden und lieber viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen.
  • Springen Sie morgens nicht zu schnell aus dem Bett. Besser, Sie setzen sich langsam aufrecht und strecken sich gemächlich aus, damit der Kreislauf ganz langsam in Schwung kommt.
  • Trinken Sie morgens eine Tasse lauwarmes Wasser. Das kurbelt die Verdauung an und lindert Übelkeit.
  • Vermeiden Sie Gerüche am Morgen, die Sie als unangenehm empfinden und Ihre Übelkeit noch verstärken. Warten Sie beispielsweise mit dem Füttern Ihrer Katze, bis sich Ihr Magen etwas beruhigt hat.
  • Auch frische Luft kann das flaue Gefühl im Magen beruhigen. Öffnen Sie Ihr Fenster und tanken Sie frischen Sauerstoff.

Leiden Sie häufiger an morgendlicher Übelkeit, sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt zu Rate ziehen. Dieser kann die Ursache abklären und gegebenenfalls Medikamente gegen Übelkeit empfehlen.

Auch interessant:Die besten Tipps gegen Übelkeit >>

Was tun bei ständiger Übelkeit? >>

1 www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_1042.html