Magenprobleme: Mit welchen Symptomen ist zu rechnen?

Magenprobleme kommen im Alltag häufig vor. Sie können sich dabei ganz unterschiedlich äußern und mit diversen Symptomen verbunden sein – was auch von der Ursache der Magen-Darm-Probleme abhängt. Wir zeigen Ihnen verschiedene Magenprobleme auf und erklären, welche gesundheitlichen Beschwerden damit einhergehen. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

Welche Magenprobleme gibt es?

Wer kennt das nicht? Es zwickt im Magen, krampfartige Schmerzen entstehen oder der Bauch wölbt sich nach außen. Für solche Anzeichen, dass im Verdauungstrakt etwas nicht stimmt, kann es viele Ursachen geben, zum Beispiel:

  • Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln,
  • übermäßiger Konsum von Alkohol oder anderen Genussmitteln sowie
  • ein zu üppiges Mahl sind nur einige Gründe, die Magenprobleme auslösen können.
Auch ein zu üppiges Essen kann Magenprobleme verursachen

In der Regel sind die Auslöser also harmlos und die Beschwerden nur kurzweilig, wie beispielsweise bei einem verdorbenen Magen oder einem Magen-Darm-Infekt. Daneben sind aber auch Magen-Darm-Probleme zu nennen, die etwas langwieriger sind, sich durch eine mit dem Arzt abgestimmte Form der Therapie jedoch meist gut behandeln lassen. Dazu gehören beispielsweise der Blähbauch, eine Magenschleimhautentzündung, der Reizmagen und -darm oder auch ein Magengeschwür.

Welche Symptome sind mit Magen-Darm-Problemen verbunden?

Magenprobleme kommen selten allein. Vielmehr zeigen sie sich durch unterschiedlichste Symptome, die oft gemeinsam auftreten:

  • Der Brechdurchfall, also das magenbedingte Erbrechen bei gleichzeitiger Diarrhö, ist besonders charakteristisch für die Magen-Darm-Grippe. Diese wird ausgelöst durch Viren, Coli-Bakterie oder Darmparasiten.
  • Übelkeit und Erbrechen fallen meist zusammen und können auf einige Umstände zurückzuführen sein. Als häufigste Ursachen gelten dabei Erkrankungen im Verdauungstrakt, Lebensmittel- oder Alkoholvergiftungen, Unverträglichkeiten gegen bestimmte Nahrungsmittel, die sogenannte Reisekrankheit oder eine Schwangerschaft.
  • Im Weiteren ist das Völlegefühl ein typisches Symptom bei Magenproblemen. Der Entstehungsgrund liegt primär darin, dass der Betroffene zu viel gegessen hat. Der Magen ist sozusagen überfüllt. Auch der Konsum bestimmter, blähender Lebensmittel fördert ein verstärktes Völlegefühl. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Kohlsorten ebenso wie Bohnen. Übrigens kann Magendruck auf genau die gleichen Ursachen zurückzuführen sein.
  • Magenschmerzen und Bauchschmerzen sind beides sehr allgemeine Anzeichen von Magenproblemen. Dementsprechend vielseitig sind die Ursachen dafür: Neben Stress und einer fehlerhaften Ernährung gibt es darüber hinaus auch organische Gründe. Zu diesen Erkrankungen gehören beispielsweise eine Entzündung der Magenschleimhaut, ein Magengeschwür, die Reflux-Krankheit oder der Reizmagen.
  • Die mit Magenkrämpfen oder Bauchkrämpfen einhergehenden Beschwerden sind spezifischer als das bei allgemeineren Magenschmerzen der Fall ist. Denn Magenkrämpfe treten genauso wie Bauchkrämpfe plötzlich auf, finden in Wellen statt und sind mitunter äußerst schmerzhaft. Potenzielle Auslöser gibt es auch hier viele: Stress und ein unausgewogener Speiseplan können zu den lästigen Kontraktionen genauso beitragen wie ein Magen-Darm-Infekt, Lebensmittelunverträglichkeiten oder Magen-Darm-Erkrankungen, wie Morbus Crohn, eine Gastritis oder Reizdarm.
Die Folgen von Morbus Crohn Begleitsymptome der entzündlichen Darmerkrankung können eitrige Abszesse, Fisteln oder Analfissuren sein.
  • Daneben gibt es Symptome von Magen-Darm-Problemen, die vielen Betroffenen gerade in der Öffentlichkeit peinlich sind, weil sie diese nicht (mehr) kontrollieren können. Zu nennen sind hierbei im Besonderen das Magengrummeln und die Darmgeräusche. In die gleiche Kategorie fallen Blähungen. Letztere entstehen, weil sich zu viel Luft im Darm befindet, was sowohl seelische als auch körperlich-organische Ursachen haben kann.

Insgesamt sollten Sie zum Wohle Ihrer Gesundheit eines beherzigen: Lassen Sie es nicht darauf ankommen und suchen Sie lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig einen Arzt auf. Er kann den Magen-Darm-Problemen auf den Grund gehen und die Symptome genau einordnen. Im Anschluss leitet er eine zielführende Behandlung in die Wege.

Um Magenprobleme zu lindern, helfen Hausmittel, wie das Trinken von Kräutertees. So unterstützt beispielsweise der Aufguss aus Fenchel und Anis gegen Völlegefühl sowie Blähungen, Pfefferminztee gegen Übelkeit und Kamillentee gegen Magengrummeln und Darmgeräusche. Aber manchmal reichen diese Methoden eben nicht aus, um alle Symptome, die mit Magen-Darm-Problemen korrespondieren, zu kurieren. In diesem Fall sind Sie bei einem Experten besser aufgehoben.

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